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Spezialausbildung

Hallein – Seit Anfang Mai werden die ersten 30 Seilbahnfachmänner ausgebildet. Die Landesberufsschule Hallein ist der zentrale Standort für ganz Österreich.

“Es ist eine tolle Sache für das Tourismusland Salzburg, dass bei uns Seilbahnfachmänner und -frauen für ganz Österreich ausgebildet werden. Seit 4. Mai hat die erste Klasse mit 30 Lehrlingen die Ausbildung begonnen. Zentraler Schulstandort für ganz Österreich ist die Landesberufsschule Hallein, die Praxis findet in den Betrieben statt. Das zuständige Wirtschaftsministerium hat diesen Schulversuch vorerst für drei Jahre genehmigt und ich bin sehr zuversichtlich, dass diese Ausbildung auch nach der folgenden Evaluierung weitergeführt werden kann”, sagt Salzburgs Wirtschafts- und Tourismusreferent Wilfried Haslauer.

Besonderer Dank gilt hier dem Obmann der Salzburger Seilbahner Ferdinand Eder, der diese Ausbildungsschiene maßgeblich initiiert hat und den Ausbildungsstandort nach Salzburg holen konnte. Gerade Salzburgs Tourismusregionen überzeugen Millionen Gäste durch modernste Aufstiegshilfen. Diese Seilbahnanlagen brauchen Fachleute, die für Betrieb, Wartung und Reparaturen, aber vor allem auch für einen professionellen Umgang mit den Kunden, Sorge tragen.

“Wenn wir uns vor Augen führen, wie intensiv unsere Seilbahnunternehmen in Salzburg an Qualitätsverbesserungen und modernsten Anlagen arbeiten und wie viel sie in die Zukunft der Regionen investieren, dann kann man wohl zu Recht davon sprechen, dass Seilbahnfachleute eine Ausbildung mit Zukunft gewählt haben”, sagt Haslauer.

Fakten zur Ausbildung:Die Lehre dauert drei Jahre und besteht aus einem geblockten Schulunterreicht (9 ½ Wochen) in der Berufsschule Hallein für ganz Österreich und mit einer praktischen Lehrausbildung in einem Seilbahnbetrieb.Mit rund 14.500 Mitarbeitern, davon 6.000 Stellen ganzjährig und 8.500 Saisonstellen, sichern die Seilbahnen Österreichs Arbeitsplätze in den alpinen Regionen und sind damit für die heimische Wirtschaft von großer Bedeutung. Salzburg alleine beschäftigt 1800 MitarbeiterInnen ganzjährig, weitere 2.500 werden im Winter saisonal beschäftigt.

Bereits im Herbst soll der zweite Jahrgang mit der Ausbildung in Hallein beginnen. “Ich denke, dass den jungen Menschen, die sich für diesen Beruf entscheiden, im wahrsten Sinne des Worte viele berufliche Aufstiegsmöglichkeiten offen stehen”, schloss Haslauer.

(Quelle: S24)

Aufgerufen am 16.05.2021 um 11:39 auf https://www.salzburg24.at/archiv/spezialausbildung-59620651

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