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Spielwarenhersteller Stadlbauer baut im Tennengau neue Zentrale

Der Salzburger Spielwarenhersteller und “Carrera”-Eigentümer Stadlbauer investiert um die zehn Mio. Euro in eine neue Zentrale im Technologiepark Puch-Urstein im Tennengau.

Der Spartenstich erfolgt Donnerstag, im Beisein von Vertretern der Salzburger Landesregierung. In den Bereichen Forschung, Produktentwicklung, Kommunikation und Marketing will Stadlbauer in Zukunft synergetische Kooperationen mit der Fachhochschule Urstein eingehen.

Der nach eigenen Angaben weltweit führende Hersteller von Autorennbahnen und Distributeur für Spielwaren, Hobby- und Lifestyle-Produkte befindet sich in einer Wachstumsphase. Der Gruppenumsatz ist 2008 gegenüber dem Jahr zuvor um zehn Prozent auf 140 Mio. Euro gestiegen. Das Unternehmen setzt nun verstärkt auf die Eigenproduktion im hochwertigen Spielwarenbereich. Das bisherige Verwaltungsgebäude in der Magazinstraße im Salzburger Stadtteil Gnigl ist schon längst zu klein geworden.

Deshalb wird die Firmenfläche in Puch-Urstein um 50 Prozent auf 4.740 Quadratmeter vergrößert. Mit dem Umzug im August 2010 wird der Standort in Nürnberg (D) mit 40 Mitarbeitern aufgelöst. “Wir wollen alles unter einem Dach haben. Etliche Mitarbeiter wandern nach Salzburg”, erklärte Juniorchef Andreas Stadlbauer im APA-Gespräch. Der Mitarbeiterstab wird in Salzburg von derzeit 80 auf 135 erhöht. Da in Puch auf einem ganzen Geschoß eine technische Entwicklungsabteilung eingerichtet wird, “bedarf es einiger neuer Mitarbeiter. Die neue Verwaltungszentrale bietet Platz für insgesamt 150 Arbeitsplätze. Wir werden in die Produktentwicklung und das Produktdesign stark investieren.”

Stadlbauer ist übrigens das erste Unternehmen, das sich in dem Technologiepark neben der Fachhochschule ansiedelt. Die Realisierung des Projekts sei durch die gute Zusammenarbeit mit der Landesregierung, der Gemeinde Puch, dem Verkäufer der Liegenschaft und dem Wissenspark Urstein erfolgt, lobte der Juniorchef. “Der Standort liegt verkehrstechnisch enorm günstig für uns. Es gibt einen Autobahnanschluss und eine Anbindung ans öffentliche Verkehrsnetz. Die Entscheidung für den Ort fiel auch aufgrund der sehr guten Infrastruktur und der unmittelbaren Nähe zur Fachhochschule.”

(Quelle: S24)

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