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Stadt-FPÖ erhebt keinen Einspruch gegen Wahlergebnis

Andreas Schöppl (rechts) nimmt`s gelassen. APA/ Gindl
Andreas Schöppl (rechts) nimmt`s gelassen.

Auch wenn das Endergebnis der Salzburger Gemeinderatswahl, das die Freiheitlichen noch um den Stadtrats-Sitz in der Landeshauptstadt gebracht hat, am Sonntag denkbar knapp ausgefallen ist, Spitzenkandidat Andreas Schöppl wird es in sportlicher Manier akzeptieren.

Sechs Stimmen bei 110.000 Wahlberechtigten entschieden zugunsten der NEOS, doch Schöppl nimmt es sportlich.

Schöppl: „Der Wähler hat so entschieden"

Ein Einspruch des Wahlergebnisses ist für den Doch-nicht-Stadtrat kein Thema: "Auch wenn es eine äußerst dünne Entscheidung war. Der Wähler hat so entschieden, und in einer Demokratie wollen wir das so zur Kenntnis nehmen." Er wolle den Gremien, die in dieser Frage letztlich entscheiden, zwar nicht vorgreifen, "aber ich gehe davon aus, dass das so zur Kenntnis genommen wird", so der Stadtpartei-Obmann.

Wie geht es jetzt weiter?

Vor der Konstituierung des neu gewählten Gemeinderates wird zunächst noch das Ergebnis der Bürgermeister-Stichwahl am 23. März zwischen Bürgermeister Heinz Schaden (SPÖ) und Vbgm. Harald Preuner (ÖVP) abgewartet. Danach wird es Parteienverhandlungen geben, die letztlich mit einem Arbeitsübereinkommen beendet werden sollen. Darin werden die wesentlichsten Projekte für die kommende Funktionsperiode genau so festgehalten wie die Ressortverteilung unter den Mitgliedern des Stadtrats-Kollegiums. Selbst Angelegenheiten, wie beispielsweise die Frage, welcher Stadtrat welches Büro im Schloss Mirabell beziehen wird, werden darin vereinbart.

Gemeinderat konstituiert sich am 30. April

Die Parteien haben für diese Gespräche rund einen Monat Zeit, denn laut Fahrplan soll sich der neu gewählte Gemeinderat am 30. April konstituieren. Dabei werden auch der Bürgermeister, seine beiden Stellvertreter und die beiden Stadträte angelobt. (APA)

(Quelle: S24)

Aufgerufen am 05.03.2021 um 11:36 auf https://www.salzburg24.at/archiv/stadt-fpoe-erhebt-keinen-einspruch-gegen-wahlergebnis-44936863

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