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Stadt Salzburg wird hochwassersicher

Salzburg – Nach den Abschnitten Elisabethkai/Giselakai und Rudolfskai/Franz-Josephs-Kai planen Experten der Bundeswasserbauverwaltung und der Stadt Salzburg nun den Hochwasserschutz für die Josefiau.

Die Stadt Salzburg soll damit gegen ein 100-jährliches Hochwasser geschützt werden. “Ein ‘Freibord‘ wird als zusätzliche Sicherheitsmaßnahme eingeplant, um auch noch einen etwas höheren Wasserstand bewältigen zu können. So wie im Oberpinzgau oder auch im Tennengau hat sich in den vergangenen Jahren einiges in Sachen Hochwasserschutz getan. Nach den extremen Hochwasserereignissen 2002 und 2005 haben wir alles an Budgetgeld und Experten mobilisiert, um die besiedelten Uferbereiche der Salzach hochwassersicher zu machen. Sonderdotierungen des Bundes helfen uns dabei, noch mehr Projekte parallel umzusetzen”, so Landesrat Sepp Eisl am Dienstag den 28. Oktober.

Mit dem neuen Abschnitt Josefiau werden nördlich und südlich des Auwaldes gelegene Siedlungsbereiche mit Hochwasserschutzmauern auf einer Länge von rund 1.200 Metern geschützt. Die Mauerhöhen werden ab Treppelwegniveau rund 1,3 bis 1,6 Meter betragen. Begleitend dazu wird die Entwässerung des Hinterlandes neu abgewickelt. Entlang der neuen Mauern wird Oberflächenwasser gesammelt und über eine Drainage in ein Pumpwerk, das unterirdisch errichtet wird, eingeleitet.

Die Finanzierung der mit 1,6 Millionen Euro geschätzten Baukosten übernehmen das Lebensministerium zu 85 Prozent und die Stadt Salzburg zu 15 Prozent. Baubeginn ist 2009.

(Quelle: S24)

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