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Strache verurteilt EU-Sanktionen gegen Russland

Chef verteidigte erneut umstrittenes Referendum auf der Krim. APA
APA17521212-2 - 18032014 - WIEN - ?STERREICH: ZU APA 127 AI - FP?-Chef Heinz-Christian Strache am Dienstag, 18. M?rz 2014, w?hrend einer PK der FP? zum "Krim-Referendum" in Wien. APA-FOTO: HELMUT FOHRINGER

FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache hat die EU-Sanktionen gegen Russland als "unnötig" verurteilt und erneut das umstrittene Referendum auf der Krim verteidigt. Österreich habe aufgrund des Staatsvertrages besondere Beziehungen mit der Signatarmacht Russland und dürfe im Konflikt in der Ukraine "keine Partei ergreifen", sagte Strache am Dienstag vor Journalisten in Wien.

Strache zog einen Vergleich der Lage mit der in Europa und forderte, auch hier "Selbstbestimmungsreferenden zu akzeptieren". Als Beispiele nannte er Schottland, Katalonien und Südtirol. Der FPÖ-Chef sah aber auch historische Bezüge zum Friedensschluss nach dem 1. Weltkrieg. "Was war das Grundübel? Dass in St. Germain das Selbstbestimmungsrecht des Sudentenlandes verweigert wurde".

FP-Gudenus, Hübner als "Wahlbeobachter"

Die freiheitlichen Politiker Johann Gudenus und Johannes Hübner waren am Sonntag als von der Krim-Regierung akkreditierte Wahlbeobachter zum Referendum auf die Krim gereist. Der Besuch sei von der Organisation Eurasian Observatory for Democracy and Elections (EODE) bezahlt worden, sagte Gudenus am Dienstag. Diese wird vom belgischen Rechtsextremisten Luc Michel geleitet. Westliche Staaten kritisierten den Urnengang hingegen als völkerrechtswidrig und entsandten keine offiziellen Beobachtermissionen. Strache betonte, das Referendum sei "ordentlich und friedlich" abgelaufen und sein Ergebnis zu akzeptieren.

(APA)

(Quelle: S24)

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