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Streit um Utöya-Gedenkstätte in Norwegen

Im Streit um eine Gedenkstätte gegenüber der norwegischen Insel Utöya wollen Einwohner sich künftig juristisch wehren. Ein Anwalt solle die "Vergewaltigung der Natur" und "Retraumatisierung unschuldiger Zeugen der Tragödie des 22. Juli stoppen", berichtete der Rundfunksender NRK am Dienstag.

2011 hatte der Massenmörder Anders Behring Breivik bei Anschlägen auf Utöya und mitten in Oslo 77 Menschen getötet. Für die Gedenkstätte soll sinnbildlich für die Wunden, die die Attentate hinterlassen haben, eine Schneise in die Felsen nahe Utöya geschlagen werden.

Die Bewohner, die gegenüber der Insel wohnen, wehren sich: "Wir weigern uns, den 22. Juli für den Rest unseres Lebens jeden Tag nachzuerleben", schreiben sie in einer Facebook-Gruppe gegen die Gedenkstätte.

(Quelle: S24)

Aufgerufen am 06.03.2021 um 12:05 auf https://www.salzburg24.at/archiv/streit-um-utoeya-gedenkstaette-in-norwegen-45036997

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