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Suchaktion auf der Salzach im Pongau

Beim Schwimmen in der Salzach im Salzburger Pongau dürfte am Sonntagabend ein 22-jähriger Asylwerber ertrunken sein. Eine großangelegte Suchaktion blieb erfolglos.

Ein Zeuge beobachtete, wie der Mann im Mündungsbereich der Großarler Ache in der Flussmitte unterging und nicht mehr auftauchte.  Seither fehlt von ihm jede Spur. Eine große Suchaktion den ganzen Sonntagabend über blieb ohne Erfolg. Die Wasserrettung startete heute, Montag, um 16.00 Uhr eine neuerliche Suche. "Wenn er das Wasser nicht irgendwo verlassen hat, und dafür gibt es keinen Hinweis, muss man davon ausgehen, dass er ertrunken ist", sagte Reinhold Höller, Leiter der Wasserrettung St. Johann, zur APA.

Bis zu 70 Helfer an Suchaktion beteiligt

Rund 70 Helfer suchten am Sonntag bis zum Einbruch der Dunkelheit die Salzach von der Einmündung der Großarler Ache bis zum nächsten Kraftwerk ab. Das ist ein drei Kilometer langer Abschnitt. "Die Hälfte davon hat eine starke Strömung, und die Sichtweite unter Wasser beträgt nur 20 Zentimeter", so Höller. "Da kann man Taucher nur sehr punktuell einsetzen." Da die Wasserretter ehrenamtlich tätig sind, begann die Suche heute erst um 16.00 Uhr mit rund 15 Helfern.

Einsatz von Wassersuchhunden

Eingesetzt werden auch zwei Sonar-Boote, die mit Ultraschall den Untergrund scannen und große Gegenstände anzeigen. Da sich im Fluss aber auch viele große Steine befinden, könnte dazwischen leicht ein Körper übersehen werden, sagte der Wasserretter. Am Mittwoch sollen dann auch Wassersuchhunde aus Wien eingesetzt werden, die menschliche Duftspuren aus dem Wasser auch an der Oberfläche aufnehmen können. (APA)
(Quelle: S24)

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