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Tote bei Anschlag in westsyrischem Homs

Bei einem Autobombenanschlag in der westsyrischen Stadt Homs sind am Donnerstag laut Menschenrechtsaktivisten mindestens 15 Menschen getötet worden. Zahlreiche weitere Menschen seien bei dem Attentat verletzt worden, teilte die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte mit. Demnach ereignete sich der Anschlag in einem vorwiegend von Christen und Alawiten bewohnten Viertel im Stadtzentrum.

Die amtliche syrische Nachrichtenagentur Sana berichtete über einen "terroristischen Angriff". Die Führung um Staatschef Bashar al-Assad, der selbst der religiösen Minderheit der dem schiitischen Islam entstammenden Alawiten angehört, bezeichnet die gegen ihn kämpfenden Rebellen regelmäßig als "Terroristen". Das Stadtviertel, in dem sich der Anschlag ereignete, wird derzeit von Regierungstruppen kontrolliert.

Homs galt während des seit fast drei Jahren andauernden Konflikts zwischen der Staatsführung und den Aufständischen lange als Hochburg der Rebellen. In heftigen Gefechten brachten die Regierungstruppen die Stadt allerdings in den vergangenen Wochen weitgehend unter ihre Kontrolle. Tausende Zivilisten wurden eingeschlossen. Internationale Helfer erhielten nur vorübergehend Zugang zu der belagerten Stadt.

(Quelle: S24)

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