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Treffen der zypriotischen Volksgruppenführer

Gespräche seit 2012 ins Stocken geraten Salzburg24
Gespräche seit 2012 ins Stocken geraten

Erstmals seit Mai wollen sich am Montag (17.30 Uhr MEZ) in Nikosia die Führer der griechischen und türkischen Zyprioten, Nikos Anastasiades und Dervis Eroglu, wieder treffen. Sie wollen die seit 2012 ins Stocken geratenen Gespräche zur Überwindung der Teilung Zyperns wieder in Gang bringen.

Kernproblem der Zypern-Verhandlungen sind die unterschiedlichen Vorstellungen beider Seiten über die Staatsform Zyperns nach einer Wiedervereinigung. Die griechischen Zyprioten streben eine Föderation zweier Bundesstaaten mit einer starken Zentralregierung an. Die türkischen Zyprioten wollen dagegen eine lose Konföderation zweier unabhängiger Staaten.

Zypern ist seit 1974 geteilt. Im Norden gibt es die nur von der Türkei anerkannte Türkische Republik Nordzypern. Die Republik Zypern, die den Südteil der Insel kontrolliert, ist seit 2004 EU-Mitglied.

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