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TTC Kuchl mit Nachwuchs auf Erfolgskurs

Der TTC Kuchl ist seit vielen Jahren eine Institution im Tischtennis – nicht nur in Salzburg sondern in ganz Österreich. Die Tennengauer setzten vor allem auf eines: Den Nachwuchs.

1975, 76, 81 und 1991 feierte der TTC Kuchl den österreichischen Staatsmeistertitel. 2006 stiegen die Tennengauer freiwillig in die zweite Bundesliga ab, um von dort bald wieder zurück zu kehren – mit vielen starken Nachwuchsspielern: “Unser Ziel war es schon seit je her mit jungen Talenten zu spielen anstatt mit drei Ungarn oder Tschechen”, so Ehrenobmann Adolf Schwaiger, der nicht weniger als 35 Jahre der Obmann des Vereins war. Seit drei Jahren leitet Paul Stadler den Verein. Die ganze Hoffnung liegt auf zwei Burschen: Markus Seidl und Bernhard Kranabitl. Beide besuchen das Salzburger Schulsportmodell und zeigen in der zweiten Liga regelmäßig sehr starke Leistungen. “Natürlich könnte sich der Verein gute Spieler einkaufen, dann wäre es kein Problem in der höchsten Liga zu spielen. Doch mit Nachwuchsspielern braucht es etwas Zeit. In zwei, drei Jahren kann es soweit sein”, so Lukas Seidl.

Die Kuchler sind nicht nur Talentschmiede sondern haben auch wesentlich den Erfolg von Tischtennis-Ass Werner Schlager beinflusst. Schwaiger: ”Hätte nicht der Chinese Zhng Jie bei uns gespielt, dann gäbe es wohl einen Werner Schlager in dieser Form nicht!”  In der Vergangenheit waren noch zwei weitere Chinesen in Kuchl: Ding Ji (1985) und Qiangiali 1986.

Momentan liegt der TTC auf dem dritten Rang in der 2. Bundesliga. Und auch in Zukunft wir mit weiteren Nachwuchsspielern zu rechnen sein.

(Quelle: S24)

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