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Unterhaus-Reform: Manche Vereine wehren sich

Die Vertreter der 1. Landesliga-Vereine halten sich nach der donnerstägigen Ligakonferenz zum Thema „Reform im Salzburger Unterhaus” bedeckt. Einige Details machten dann aber doch die Runde.

Verschiedene Landesliga-Vereine sind unglücklich damit, dass in Zukunft ihre 1b-Mannschaften in der 2. Klasse spielen sollen. Da es im Norden in den 2. Klassen nach der Reform zu viele Mannschaften geben würde, müssten einige in die Süd-Ligen ausweichen…

Ein weiterer Knackpunkt ist, dass mit der Reform die Kampfmannschaften und die 1b-Mannschaften kaum mehr parallel spielen. Die Folge: Die Vereine brauchen zwei komplette Teams.

Auch in der 2. Landesliga (Sitzung am 4. März) brodelt es. „Wir stimmen sicher nicht zu. Die Reform wurde nach der Transferzeit bekanngegeben, da haben wir aber schon zwei Talente hergegeben…”, erklärt etwa Köstendorf-Trainer Hermann Glogowski.

Köstendorf steht derzeit auf Platz zwölf, bei einer Reform müsste man aber mindestens Neunter werden. „Im Sommer hätten wir wenigstens die Möglichkeit zu investieren. Wir wollen die Reform sicher noch um ein Jahr verhindern”, so Glogkowski.

(Quelle: S24)

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