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Urteil im Prozess um Eishalleneinsturz

Traunstein, Bayern – Nach dem Einsturz der Eishalle in Bad Reichenhall am 2. Jänner 2006 wird am Dienstag am Landgericht Traunstein das Urteil verkündet. Angeklagt sind zwei Bauingenieure und ein Architekt.

Die Staatsanwaltschaft fordert Bewährungs- und Geldstrafen für die drei Angeklagten, die sich wegen fahrlässiger Tötung von 15 Menschen verantworten müssen. Die Verteidigung hingegen sieht die Hauptschuld bei der Stadt Bad Reichenhall und fordert Freisprüche.

Beim Einsturz des Hallendachs am 2. Januar 2006 waren zwölf Kinder und drei Mütter ums Leben gekommen, 34 Menschen waren verletzt worden. Die Dachträger waren nach heftigem Schneefall eingeknickt. Gutachter hatten aber festgestellt, dass nicht der Schnee, sondern eine Kette von Versäumnissen, Schlamperei und Pfusch zum Einsturz führte.

(Quelle: S24)

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