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US-Bürgerrechtler kritisieren Religionsgesetz

Unternehmen im US-Staat Arizona dürfen nach einem neuen Gesetz homosexuelle Kunden aus religiösen Gründen abweisen. Die vom Parlament verabschiedete Verordnung "zum Schutz der Religionsfreiheit" wurde am Freitag der republikanischen Gouverneurin Jan Brewer zur Unterschrift vorgelegt.

Unterstützer des Gesetzes meinen, es schütze Bürger davor, zu Handlungen gezwungen zu werden, die gegen ihren Glauben verstoßen. So könne sich künftig etwa ein Hochzeitsfotograph weigern, bei der Schließung einer Homo-Ehe zu arbeiten, ohne dafür juristische Konsequenzen befürchten zu müssen.

Gegner des Gesetzes beklagen dagegen, es öffne der Diskriminierung Tür und Tor. "Es sendet die Botschaft, dass Arizona intolerant und nicht gastfreundlich ist", meinte die Bürgerrechtssituation ACLU. Es blieb unklar, ob Brewer das Gesetz in Kraft setzen wird.

(Quelle: S24)

Aufgerufen am 01.03.2021 um 11:06 auf https://www.salzburg24.at/archiv/us-buergerrechtler-kritisieren-religionsgesetz-44841880

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