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Vandalenakte in Wiener Kirchen: Schönborn sicherte Unterstützung zu

Zerstörung von Statuen und Kircheneinrichtungen in der Lazaristenkirche in Wien-Neubau APA/HANS PUNZ
Zerstörung von Statuen und Kircheneinrichtungen in der Lazaristenkirche in Wien-Neubau

Nach mehreren schweren Vandalenakten in Kirchen in der Bundeshaupststadt hat Kardinal Christoph Schönborn den betroffenen Pfarren Hilfe der Erzdiözese zugesichert. "Das ist bisher der ärgste Akt von Vandalismus in meiner Zeit als Erzbischof", sagte er.

Schönborn hatte diese Aussagen laut Aussendung bei einem Besuch in der Lazaristenkirche getätigt. Er wolle sich aber "nicht entmutigen lassen und die Kirchen weiterhin für alle Menschen offenhalten".

Erschüttert über Kirchen-Vandalismus

"Ich bin erschüttert von den Zerstörungen in den Kirchen", berichtete der Kardinal. "Seit Jahrhunderten kommen Menschen in die Kirche, um bei den Heiligen Hilfe in ihren Sorgen und Nöten zu erbitten. Solche Zerstörungswut an einem Ort des Hilfesuchens ist zutiefst erschreckend. Ich hoffe, dass der oder die Täter nicht wussten was sie tun."

Lazaristenkirche, Steffl und Co. verwüstet

Am Samstagnachmittag waren in der Lazaristenkirche fast alle Statuen des Hauptaltars und der Nebenaltäre heruntergestoßen und großteils zerstört worden. Statuen verwüstet wurden auch im Stephansdom, der Pfarrkirche Breitenfeld (Josefstadt) und der Pfarrkirche Neuottakring (Ottakring).

Die Höhe der Schäden sei noch nicht abschätzbar, hieß es in der Aussendung. Über kolportierte Beschädigungen in Meidlinger Kirchen sei der Erzdiözese Wien zudem nichts bekannt.

(apa/red)

(Quelle: S24)

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