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Versuchter "Neffenbetrug" an misstrauischem Opfer gescheitert

Salzburg-Stadt – Am Mittwoch Nachmittag kam es wieder zu einem versuchten “Neffenbetrug”. Eine unbekannter Mann rief eine 70-jährige Frau in der Stadt Salzburg an und nannte sie “Tante Leopoldine”. Erst als die Pensionistin fragte, ob es sich um eine bestimmte Person aus Köln handle, bejahte dies der Anrufer.

Der Anrufer gab vor, dass er sich ein Haus gekauft habe und nun 16.000 Euro für die Gerichtsgebühren brauche, wie die Bundespolizeidirektion Salzburg berichtet. Als die Pensionistin zunächst mitteilte, dass sie nur 2.000 bis 3.000 Euro habe, wurde der Anrufer unsicher. Die Pensionistin stellte schließlich einige Gegenfragen, die der Anrufer nicht beantworten konnte und teilte ihm mit, dass in letzter Zeit so viele Betrüger am Werk seien, worauf der Anrufer auflegte.

Laut Polizei suchen die Täter immer wieder Personen aus dem Telefonbuch, aus deren Namen geschlossen werden kann, dass es sich um ältere Personen handelt. Am Mittwoch versuchte der Täter gleich bei zehn Frauen mit dem Namen Leopoldine sein Glück. Keine von ihnen fiel auf den Trick herein, sie meldeten sich bei der Polizei die in diesem Zusammenhang um erhöhte Vorsicht bitten.

Wie die Beamten erklären, stellen solche Täter immer nur offene Fragen und bekräftigen in weiterer Folge die Antworten der Opfer. Dadurch wollen sie das Vertrauen der Opfer erheischen.

(Quelle: S24)

Aufgerufen am 21.09.2019 um 05:19 auf https://www.salzburg24.at/archiv/versuchter-neffenbetrug-an-misstrauischem-opfer-gescheitert-59604751

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