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Veruntreuung von Geldern aus Fahrscheinverkauf

Stadt-Salzburg – Der, bei einem Personenbeförderungsunternehmen angestellte 48-Jährige veruntreute in seinem Unternehmen Gelder in Höhe von etwa 21.000 Euro. Da er die vereinbarte Widergutmachung bis dato nicht einhielt, wurde nun Anzeige erstattet. Der Mann zeigt Reue.

Bereits im Juni 2008 wurde beim einem Personenbeförderungsunternehmen in der Stadt Salzburg bekannt, dass dort ein mit dem Verkauf von Fahrscheinen betrauter Angestellter, diese Gelder, anfangs verspätet und in weiterer Folge überhaupt nicht mehr auf das betreffende Verrechnungskonto einbuchte. Bei einer vom Geschädigten durchgeführten Kontrolle wurde ein Fehlbetrag von 21.000 Euro festgestellt. Der Beschuldigte (48 Jahre alt, Österreicher, verheiratet, 1 Kind)  wurde fristlos entlassen. Da eine vereinbarte Schadenswiedergutmachung vom Beschuldigten nicht eingehalten bzw. nicht einmal begonnen wurde, wurde nunmehr die Anzeige bei der Polizei erstattet.

Bei der jetzigen Vernehmung zeigte sich der Beschuldigte in vollem Umfang geständig und gab an, dass er die veruntreuten Gelder für die Bestreitung seines Lebensunterhaltes verwendet hatte. Als Gründe für diese Veruntreuung gab er hohe Ausgaben für Medikamente nach einer länger andauernden Krankheit sowie allgemeine finanzielle Probleme an.

Der Geschädigte ist grundsätzlich gewillt eine Schadenwiedergutmachung durchzuführen. Auf Grund seiner finanziellen Lage ist er aber nur fähig monatlich einen geringen Betrag zu bezahlen. 

(Quelle: S24)

Aufgerufen am 16.05.2021 um 07:06 auf https://www.salzburg24.at/archiv/veruntreuung-von-geldern-aus-fahrscheinverkauf-59625787

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