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Verwaiste Eichhörnchen in der PFOTENHILFE erfolgreich aufgezogen

Vor wenigen Wochen wurden im Tierheim PFOTENHILFE in Lochen Eichhörnchenbabys aufgenommen, die verwaist am Wegesrand gefunden wurden. Ihre Augen waren noch geschlossen und ihr weniges Fell war voller Flöhe.

Die erst zwei Wochen alten Babys mussten alle zwei Stunden gefüttert werden - auch in der Nacht. Die Überlebenschance ohne Mutter ist in diesem Alter äußerst gering. Nur durch die fachmännische Betreuung durch Tierärzte und Experten konnten die Eichhörnchen erfolgreich großgezogen werden. In wenigen Wochen werden sie ausgewildert.

Eichhörnchen sind Wildtiere

Eichhörnchen sollten nur im Notfall von Menschen mitgenommen und aufgepäppelt werden. „Wenn man in Not geratene Wildtiere findet, sollte man sich als erstes den Fundort sehr gut ansehen und sicherstellen, dass sich diese nicht in Gefahr befinden“, informiert Johanna Stadler, Geschäftsführerin der PFOTENHILFE. „Wenn das Jungtier in der Nähe seiner toten Mutter aufgefunden wird, muss unbedingt gehandelt werden. Ist es aber unverletzt und alleine, ist es wahrscheinlich, dass es von der Mutter nur vorübergehend allein gelassen wurde. Oft hat sich diese nur aus Angst vor Menschen versteckt und kehrt so bald wie möglich zu ihren Jungen zurück.“

Wildtierbabys nicht selbst aufziehen

 „Sollte das Eichhörnchen offensichtlich verwaist oder verletzt sein, ist es das Beste, es einem Tierarzt oder einer Wildtierstation zu übergeben“, rät Stadler. Wildtierbabys selbst aufzuziehen ist allerdings nicht zu empfehlen. Die fachgerechte Betreuung der Tiere ist extrem zeitaufwändig.
(Quelle: S24)

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