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Vier Waggons der ÖBB mutmaßlich von Wacker-Fans verwüstet

Vermutlich eine Fangruppe des Fußball-Bundesligisten FC Wacker Innsbruck hat am Samstag auf der Zugfahrt zum Westderby nach Salzburg vier Waggons der ÖBB verwüstet. Beim Aussteigen am Salzburger Hauptbahnhof wurden zudem zwei Feuerwerkskörper gezündet und dadurch eine Waggontüre und ein WC-Fenster zerstört. Durch den lauten Knall erlitt ein Lehrling der ÖBB, der sich am Bahnsteig aufhielt, offenbar einen Gehörsturz. Das berichtete die Sicherheitsdirektion Salzburg am Sonntag.

Die Randalierer wurden laut Polizei bisher noch nicht ausgeforscht. Sie sollen während der Anreise die Abteile verwüstet und die Türen und Fenster mit Spraydosen und Filzstiften beschmiert haben. Der verletzte Lehrling wurde vom Roten Kreuz in ein Krankenhaus gebracht. Die vier Waggons des Intercity Nummer 869 von Landeck nach Wien mussten in Salzburg wegen der Beschädigungen abgehängt werden. "Für die anderen Fahrgäste hatte das aber keine Auswirkungen", sagte ÖBB-Sprecherin Sonja Horner. Der finanzielle Schaden, der durch die Verwüstungen und Graffiti entstanden sei, liege auf jeden Fall im fünfstelligen Bereich. Jedes Jahr verzeichnet die ÖBB allein durch Beschmierungen von Waggons einen Schaden von rund einer Million Euro. "Wenn die Täter in Salzburg ausgeforscht sind, werden wir versuchen, den Schaden zu regressieren", erklärte Horner. (APA)
(Quelle: S24)

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