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Vita@Posthof haucht Kaigasse neues Leben ein

Salzburg-Stadt – Ein gemütliches Innenstadtlokal für Jung und Alt, das wollten Getraud Ruckser-Giebisch und ihre Tochter Michaela mit ihrem neuen Cafe-Restaurant “Vita@Posthof” schaffen. Zur Eröffnung erschienen am Montagabend rund 200 Gäste aus Politik, Kultur und Wirtschaft.

Der Posthof, ein Cafe-Restaurant mit Geschichte in einem Denkmal geschützten Gebäude in der Salzburger Altstadt, ist ein für viele Salzburger bekanntes Gasthaus mit herrlichem Gastgarten im Stadtzentrum und stellt eine Herausforderung für neue Pächter dar. Das stand am Beginn der Neuübernahme, die mit Frühjahr 2009 durch einen Pachtvertrag zwischen dem Eigentümer Land Salzburg und Gertraud Ruckser-Giebisch als Pächterin besiegelt wurde.

Nach dem Bombenangriff 1944 zog der Tiefbauingenieur und Landesbedienstete Bruno Giebisch mit seiner Familie in den Posthof. Hier verbrachte die nunmehrige Pächterin ihre Kinder- und Jugendjahre. Zurück zu den Wurzeln war eines der Motive für die Entscheidung, den Posthof zu übernehmen und in ein zeitgemäßes Restaurant zu verwandeln. Die behördlichen Auflagen waren und sind eine Herausforderung. Es galt, ein nahezu 40-jähriges Investitionsmanko zu überwinden. Dies führte unweigerlich zu Verzögerungen in der geplanten Eröffnung. Einige Rückschläge waren in Kauf zu nehmen, wie etwa das vom Salzburger Landschaftsarchitekten Knittel geplante Gastgarten-Design, welches bislang noch nicht realisiert werden konnte.

“Unter dem Motto gemütlich, innovativ, leistbar sehen wir uns als Treffpunkt für jene Gäste, die Wert auf Persönlichkeit legen und guten Service in der Innenstadt erwarten. Wir bemühen uns auch, mit einer cross-over Küche zu punkten, die italienisches Flair mit asiatischen Wok-Gerichten mischt und dazu österreichische Basics anbietet”, so Michaela Giebisch. “Dieses Angebot ist vor allem abgestimmt auf die weiteren gastronomischen Anbieter in der Kaigasse. Wir sehen uns keineswegs als Konkurrenz sondern vielmehr als Ergänzung. Unser Wunsch ist es, durch Vita@Posthof zur Stärkung und Verbesserung der Kundenfrequenz in der Kaigasse beizutragen.”

Das Team unter der Leitung von Chefkoch Horst Wurzer bietet täglich frische, heimische Produkte der Jahreszeit entsprechend abgestimmt auf das aktuelle Angebot der Grünmärkte. Mittagsmenüs zu Sonderkonditionen sollen speziell Salzburgs Studenten (diese erhalten 10 Prozent Rabatt mit Studentenausweis) aber auch Arbeitnehmern der umliegenden Büros ansprechen.

Im Untergeschoss wurde ein kleiner Saal zu einem Veranstaltungsraum adaptiert, der sich insbesondere für Ausstellungen, Lesungen und als Probenraum für kleinere Ensembles anbietet. In den ersten Ausstellungen, beginnend mit einer Vernissage am 9. Oktober, werden Werke von Salzburger Künstlerinnen zu sehen sein. Am Eröffnungstag wurde der Saal rasch in eine außergewöhnliche Künstlergarderobe umfunktioniert. Das Eröffnungsprogramm unter dem Motto “Whitney goes Posthof” überraschte mit einem Solokünstler und Entertainer. Es war das Österreich-Debüt des in Berlin lebenden Travestie-Künstlers Ikenna Benéy, dessen Repertoire alle Songs von Whitney Houston umfasst.

(Quelle: S24)

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