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Walter Steidl auf SPÖ-Landesparteitag bestätigt

Doskozil (li.) und Steidl werben für Geschlossenheit in der SPÖ. NEUMAYR
Doskozil (li.) und Steidl werben für Geschlossenheit in der SPÖ.

Der 42. Landesparteitag der Salzburger SPÖ ist am Samstag im Schatten der Nationalratswahl in acht Tagen gestanden. Bundeskanzler Christian Kern warnte in einer eingespielten Videobotschaft eindringlich vor Schwarz-Blau und einer drohenden "Orbanisierung" in Österreich. Landesparteivorsitzender Walter Steidl wurde mit 99,4 Prozent der Delegiertenstimmen im Amt bestätigt.

Der 60-jährige Steidl, der der Partei seit 2013 vorsteht, führt zugleich die Liste für die Landtagswahl im April 2018 an. Auf den Plätzen folgen die Flachgauer Molekularbiologin Stefanie Mösl (32) und der Gewerkschafter Gerald Forcher (40). Auf Platz vier gewählt wurde die Juristin und Bischofshofener Stadträtin Sabine Klausner (40), auf Platz fünf folgt LAbg. Roland Meisl (45). Platz sechs auf der Landesliste stellt die Sozialbetreuerin Barbara Thöny (41), Platz sieben der Bürgermeister von St. Margarethen im Lungau, LAbg. Gerd Brand (44). An achter Stelle findet sich mit Landesfrauensprecherin Ingrid Riezler-Kainzner (58) noch eine vierte amtierende "rote" Landtagsabgeordnete. Platz neun und zehn werden vom Zeller Stadtrat Gerald Rieder (43) und dem Landesbediensteten Markus Maurer (47) aus Anif besetzt.

Salzburger SPÖ hält 36 Mandate

Die SPÖ hält als die größte Oppositionspartei derzeit neun der 36 Mandate im Salzburger Landtag. Als die vier Stellvertreter Steidls wurden am Samstag die Salzburger SPÖ-Vizebürgermeisterin Anja Hagenauer, die Nationalratsabgeordnete Cornelia Ecker, der Saalfeldener Bürgermeister Erich Rohrmoser und Frauensprecherin Riezler-Kainzner gewählt.

SPÖ forciert Zusammenhalt

Kern, der sich entschuldigte, wegen einer Vielzahl an Terminen nicht nach Salzburg gekommen zu sein, schoss in seiner Botschaft schwer gegen die ÖVP. Er sprach von einer beispiellosen Hetzkampagne einiger Medien und einzelner Journalisten gegen die SPÖ und seine Person. Die ÖVP verfolge den Plan, den Wahlkampf zu zerstören. "Sie will keine Diskussion, keinen Wettbewerb der Ideen. Würde sie ihre Pläne offen kommunizieren, würde sie keiner in diesem Land wählen. Wir haben uns auf die Seite der Menschen geschlagen."

(APA/S24)

(Quelle: S24)

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