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Warnstreiks im öffentlichen Dienst Deutschlands

Lange Wartezeiten in Auto-Zulassungsstellen, Lehrer auf der Straße, Verzögerungen bei Behörden: Die landesweiten Warnstreiks im Tarifstreit des öffentlichen Dienstes in Deutschland sind am Dienstag in mehreren Bundesländern weitergegangen. Die Gewerkschaften und Arbeitgeber verhandeln seit Ende Jänner über einen neuen Tarifvertrag für die Angestellten der deutschen Bundesländer.

In Sachsen-Anhalt demonstrierten Erzieher und Lehrer für mehr Geld. Auch in Nordrhein-Westfalen rief die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) die angestellten Lehrer auf, die Arbeit ganztägig niederzulegen. In Hamburg gab es eine Demonstration durch die Innenstadt. "Wir sind es wert", war auf Bannern zu lesen.

Die dritte Tarifrunde ist am 7. und 8. März in Potsdam vorgesehen. Die Gewerkschaft Verdi fordert gemeinsam mit der GEW, der Gewerkschaft der Polizei (GdP) und dem Beamtenbund 6,5 Prozent mehr Geld für die Beschäftigten im öffentlichen Dienst, neue Urlaubsregelungen und eine Übernahmegarantie für Auszubildende.

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