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Weiterhin erfreulicher Verlauf der Wintersaison im Tourismus

Salzburg – Nach dem guten Start der Wintersaison in den Monaten November und Dezember 2008 setzte sich die erfreuliche Entwicklung im Jänner 2009 weiter fort.

Salzburgs Tourismusbetriebe konnten den vorläufigen Ergebnissen zu Folge um 15,9 Prozent mehr Gäste begrüßen und um 1,3 Prozent mehr Nächtigungen verbuchen als zwölf Monate zuvor. Dies, und vieles andere mehr, geht aus den am Freitagvom Landesstatistischen Dienst vorgelegten “Daten zur Wirtschafts- und Sozialstruktur” für Jänner 2009 hervor.Für die erste Hälfte der heurigen Wintersaison ergibt das für Salzburg ein dickes Plus von neun Prozent bei den Gästezahlen und eine ansehnliche Steigerung von 4,6 Prozent bei den Nächtigungen gegenüber der Vergleichsperiode des Vorjahres. Österreichweit verlief die Entwicklung ähnlich erfreulich; mit einem Zuwachs von 6,8 Prozent bei den Gästeankünften und einem Plus von 4,9 Prozent bei den Nächtigungen.

Die (preis- und arbeitstägig bereinigte) Produktion der gewerblichen Wirtschaft Salzburgs verblieb im Oktober 2008 (dem letzten Monat, für den Daten verfügbar sind) mit einem leichten Rückgang von 0,2 Prozent de facto auf dem Niveau des Vorjahres, während in Summe der Bundesländer ein leichtes Plus von 0,8 Prozent erzielt werden konnte. Dabei gab es in Salzburg Rückgänge in der Sachgütererzeugung in Höhe von 3,6 Prozent, die durch Zuwächse im Bauwesen (+ 4,0 Prozent) nahezu ausgeglichen werden konnten; auf Österreich-Ebene gab es in beiden Bereichen ein leichtes Plus.

Mit dem Eingang der Zahlen für die vergangenen beiden Monate liegen nunmehr die Jahresergebnisse der gemeinschaftlichen Bundesabgaben für das Kalenderjahr 2008 vor. Diese ergeben sowohl für Salzburg als auch für die Summe der Bundesländer ein beachtliches Plus von jeweils sechs Prozent. Hauptverantwortlich dafür ist unter anderem eine kräftige Zunahme des Aufkommens an Lohnsteuer (10,2 beziehungsweise 8,6 Prozent) im Vorjahresvergleich.

Trotz einer kräftigen Zunahme der Zahl der Geburten im Dezember 2008 (Salzburg: +12,3 Prozent, Österreich: +17,2 Prozent) ergibt sich für das Jahr 2008 in Summe nur ein schwacher Zuwachs der Zahl der Lebendgeborenen. In Salzburg wurden 2008 um 1,1 Prozent mehr Kinder geboren, in Österreich um 2,3 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Hier wie dort stagnierte die Zahl der ehelich geborenen Kinder nahezu (Salzburg: leichtes Minus, Österreich: leichtes Plus), während die Zahl der unehelich geborenen Kinder im Jahr 2008 um fünf (Salzburg) beziehungsweise vier Prozent (Österreich) zugenommen hat.

(Quelle: S24)

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