Jetzt Live
Startseite Archiv
Archiv

Wohnen in Salzburg mit Rosa Zukunft

Die Salzburger Wohnbauträger wollen mit dem Projekt ROSA ZUKUNFT in der Rosa-Hofmann-Straße die Generationen verbinden und das Wohnen in der Stadt kommunikativer und freundlicher gestalten. Ein weiterer wichtiger Punkt bei diesem Bauvorhaben ist die Einbindung von zukunftsweisender und umweltfreundlicher Technologie.

Laut der Statistik Austria hat in Salzburg von 2001 bis 2011, die Anzahl der Kinder zwischen 0 und 14 Jahren um 11% abgenommen, im Gegensatz dazu gibt es um 23% mehr Senioren über 60 Jahren. Auf diese Entwicklung müssen die Salzburger Wohnbauträger eingehen. Aus diesem Grund entwickelten die Gemeinnützige Wohn- und Siedlungsgenossenschaft ?die salzburg?, das ?Salzburger Siedlungswerk?, die ?Lebenswelt Wohnen? (Hans Myslik GmbH und Diakoniewerk) sowie ?Baumeister Steiner? ein innovatives Projekt im Stadtteil Taxham.

Das Projekt ROSA ZUKUNFT in der Rosa-Hofmann-Straße bietet 130 Wohneinheiten auf 14.000 qm Grund. Davon sind 40 Einheiten Eigentumswohnungen, die restlichen 90 teilen sich auf in Miet- und Mietkaufwohnungen. Zusätzlich werden noch 8 Reihenhäuser gebaut. Angrenzend entsteht auf 6.000 qm ein Spielplatz. Die Bausumme ist ohne Grundstück auf rund 18,5 Millionen Euro angesetzt.

Modernes und vielseitiges Wohnen

Mag. Roland Brugger von der Hans Myslik GmbH: ?Wir möchten in unserem Projekt ROSA ZUKUNFT der Vielseitigkeit der Menschen dahingehend Rechnung tragen, dass wir eine Produktpalette vom Mehrgenerationenwohnen über das Seniorengerechte Wohnen, dem Eigentum für Senioren bis hin zum Jungen Wohnen für die jüngere Generation bieten.? Durch diese Fächerung soll ein ähnliches Wohnfeeling wie in einem Dorf entstehen.

Kommunikation zwischen den Bewohnern

Um das Wohnen und den Alltag der Mieter zu vereinfachen und Kommunikation unter die Nachbarn zu bringen, stellt die Diakonie eine Mitarbeiterin ab. Diese Wohnkoordinatorin hat direkt vor Ort ein Büro und hilft dabei, dass sich Bewohner untereinander besser kennenlernen. Ein Beispiel dafür soll sein, dass eine alleinerziehende Mutter eine Tagesoma findet. Die Koordinatorin soll aber auch bei organisatorischen Dingen Unterstützung bringen, wie zum Beispiel Hilfe bei Pflegegeldanträgen.

Wohnen mit Zukunftstechnik: Smart Grids

Bei diesem Bauprojekt wird erstmals die neue Zukunftstechnik des Smart Grids verwendet. Smart Grids sind die Netze der Zukunft. Die intelligenten Energienetze verbinden alle Teilnehemer des Energiesystems miteinander, damit soll die Einbahnstraße des Stromnetzes der Vergangenheit angehören und die Stromkonsumenten werden auch zu den Produzenten. Weitere Punkte der umweltfreundlichen Energieerzeugung sind die Photovoltaik-Anlage statt der Solaranlage, das Fernwärmenetz und die Speicherung von Energien. Ein Mobilitäts-Modell mit Elektro-Carsharing-Fahrzeugen, E-Bikes und Anbindung an das öffentliche Verkehrsnetz ist in Planung.

(Quelle: S24)

Aufgerufen am 15.09.2019 um 10:23 auf https://www.salzburg24.at/archiv/wohnen-in-salzburg-mit-rosa-zukunft-59265640

Kommentare

Mehr zum Thema