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Zukunft des Frauenhauses Mirjam in Hallein ist gesichert

Hallein - Die Zukunft des Frauenhauses Mirjam ist weiter gesichert und bekommt somit auch weiterhin Geld vom Land. Das hat der Landtag Mittwochabend beschlossen.

Laut ÖVP und FPÖ habe Landeshauptfrau Gabi Burgstaller in der Diskussion um das Frauenhaus eingelenkt. „Da offensichtlich die Regierungsparteien unterschiedlicher Meinung waren, sprach sich Landeshauptfrau Burgstaller darauf hin auch gegen eine Schließung des Frauenhauses aus“, so Tennengaus FPÖ-Bezirksparteiobmann Lukas Essl in einer Aussendung.

Anders sieht das SPÖ-Chefin Gabi Burgstaller:”Ich freue mich über den gemeinsamen Beschluss, der gestern im Landtag gefasst worden ist. Er entspricht inhaltlich genau dem, was ich nicht erst in der Diskussion der vergangenen Wochen, sondern bereits seit Jahren vorschlage: Das Haus Mirjam in Hallein soll gemeinsam von einem stationären Frauenhaus hin zu einer offenen Fraueneinrichtung für Beratung und Betreuung weiterentwickelt werden“, so Burgstaller am Donnerstag.

Fix ist allerdings, dass das Frauenhaus nicht im klassischen Sinne weitergeführt wird. Die Landesregierung ist nun beauftragt, ein neues Konzept der Betreuung, Beratung und Versorgung von Frauen und Kindern in Notfällen zu erstellen. „Wir müssen diese Fraueneinrichtung weiterentwickeln, nicht im Sinne eines klassischen Frauenhauses, sondern als Einrichtung die auch sonst offen ist für Menschen, die Unterstützung und Hilfe brauchen”, so die Landeshauptfrau.

Das Team des Hauses Mirjam wird sich Anfang Februar 2010 erstmals zusammensetzen und in einer Arbeitsgruppe die Planung der künftigen Angebote für Beratung und Betreuung in der Region Tennengau einbringen.

(Quelle: S24)

Aufgerufen am 13.05.2021 um 05:53 auf https://www.salzburg24.at/archiv/zukunft-des-frauenhauses-mirjam-in-hallein-ist-gesichert-59630977

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