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Zum Anbeißen: Erdmännchen-Nachwuchs im Tiergarten Schönbrunn

Vor dem Erdmännchen-Gehege im Tiergarten Schönbrunn drücken sich die Besucher derzeit die Nasen platt. Grund dafür sind die drei Jungtiere, die mit ihren kleinen Stupsnasen und schwarzen Knopfaugen ihre ersten Erkundungstouren unternehmen.

„Geboren wurde das quirlige Trio bereits am 20. Februar, doch bei der Geburt sind Erdmännchen blind und nackt und bleiben die ersten Wochen im schützenden Bau“, so Tiergartendirektorin Dagmar Schratter, die sich über den Zuwachs bei dieser beliebten Tierart freut. „Mit zehn Tieren haben wir nun eine richtige Erdmännchen-Großfamilie.“   Die drei Mini-Erdmännchen werden von ihrer Mutter gesäugt, in ein paar Wochen stehen bereits die ersten Insekten auf ihrem Speiseplan. Die Mutter ist nicht die einzige Bezugsperson für die Jungen. Erdmännchen leben in Gruppen und jedes Mitglied hat eine klar definierte Aufgabe. Bereits wenige Tage nach der Geburt übernimmt ein Tier die Rolle des „Babysitters“ und behält die Kleinen stets im Auge, wenn sie miteinander spielen, in der Sandkiste buddeln oder wie Zinnsoldaten aufrecht auf ihren Hinterfüßen stehen.

Erdmännchen sind Publikumslieblinge im Tiergarten Schönbrunn

Neben den weiteren Babys, die unlängst im Tiergarten geboren worden sind, zählen die quirligen Erdmännchen bereits jetzt zu den Publikumshelden des Frühlings. Erdmännchen zählen zur Familie der Mangusten und sind in den Savannen im Süden Afrikas zu Hause. Im Tiergarten Schönbrunn lebt die zehnköpfige Gruppe derzeit noch gemeinsam mit den Kattas in der Kleinaffenanlage. Ab Ende April haben die flinken Schleichkatzen dann aber eine neue Wohnadresse: Sie übersiedeln in das generalsanierte historische Affenhaus. 
(Quelle: S24)

Aufgerufen am 09.05.2021 um 12:12 auf https://www.salzburg24.at/archiv/zum-anbeissen-erdmaennchen-nachwuchs-im-tiergarten-schoenbrunn-59323822

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