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Zwei Verletzte durch Verpuffung am Kachelofen

Ruhpolidng – Eine 30-jährige Ruhpoldingerin erlitt am Dienstag beim Hantieren am Kachelofen in ihrem Wohnhaus durch Verpuffung mit einer Stichflamme schwere Brandverletzungen. Ihr Lebensgefährte kam mit einer Rauchgasvergiftung davon.

Gegen 17.30 Uhr hantierte nach derzeitigen Ermittlungen der Polizei eine 30-jährige Bewohnerin des Hauses in der Fuchsau im Wohnzimmer am Kachelofen. Dabei dürfte die Frau eine brennbare Flüssigkeit verwendet habe, wodurch eine Verpuffung mit einer Stichflamme ausgelöst wurde, so die Bayerische Polizei. Der 36-jährige Lebensgefährte reagierte sofort und löschte mit einem Feuerlöscher die Flammen, bevor sie sich ausbreiten konnten.

Nach einem Notruf rückten vorsorglich noch die Feuerwehren Ruhpolding und Eisenärzt aus, mussten aber zur Brandbekämpfung nicht mehr eingreifen. Die Frau wurde durch die Stichflamme verletzt und musste nach Erstversorgung durch Notarzt und BRK-Helfer mit schweren Brandverletzungen ins Krankenhaus eingeliefert werden. Der Lebensgefährte kam mit einer Rauchgasvergiftung davon und wurde vorsorglich auch ins Krankenhaus gebracht. Unverletzt blieb die 10-jährige Tochter des Hauses, die sich bei dem Vorfall ebenfalls im Wohnzimmer aufhielt.

Durch das rasche Eingreifen des Lebensgefährten hielt sich der Brandschaden in Grenzen. Lediglich die Holzdecke wurde beschädigt und summiert sich mit dem Verschmutzungsschaden durch das Löschmittel auf geschätzte 5.000 Euro, so die Polizei Bayern. 

Der Kriminaldauerdienst Traunstein übernahm die weiteren Ermittlungen. Nach ersten Erkenntnissen gehen die Beamten von einer Fahrlässigkeit als Unfallursache aus.

(Quelle: S24)

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