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Zweifel an Hergang der Morde von Kiew

Der Hergang der Bluttaten liegt noch im Dunklen Salzburg24
Der Hergang der Bluttaten liegt noch im Dunklen

Sieben Wochen nach der Erschießung von Demonstranten in Kiew wachsen laut dem ARD-Magazin "Monitor" Zweifel an der offiziellen Version der Ereignisse. Die ukrainische Regierung und Staatsanwaltschaft machen eine Einheit der inzwischen aufgelösten Sonderpolizei Berkut (Steinadler) für die Morde verantwortlich. Die Vorgänge hatten zum Sturz der Regierung von Viktor Janukowitsch geführt.

Bei den Protesten waren an verschiedenen Tagen insgesamt rund 100 Menschen getötet worden. Laut "Monitor" (Sendung am Donnerstagabend) bezweifelt ein an den Untersuchungen beteiligter Ermittler die Version von der Alleinschuld der Berkut. Auf Videos sei zu erkennen, dass Oppositionelle auch vom Hotel "Ukraina" aus beschossen wurden, das in der Hand der Oppositionellen gewesen sei. Ein Augenzeuge bestätige das. Ein Amateur-Mitschnitt des Funkverkehrs von Scharfschützen lege zudem nahe, dass verschiedene Gruppen von Scharfschützen geschossen hätten.

Anwälte von Verwundeten beklagten laut "Monitor", dass ihnen die Ergebnisse der Ermittlungen vorenthalten würden. "Wir haben nicht gesagt bekommen, welcher Typ Waffen verwendet wurde, wir bekommen keinen Zugang zu den Gutachten, wir bekommen die Einsatzpläne nicht", sagte ein Anwalt demnach. Die Staatsanwaltschaft sei parteiisch.

(Quelle: S24)

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