Jetzt Live
Startseite Leben
Leben

Arthritis: Was hilft bei entzündeten Gelenken?

Linkbuilding.jpg pixabay
Je früher eine Arthritis erkannt und behandelt wird, desto milder ist der Krankheitsverlauf! 

Arthritis ist eine schmerzhafte Gelenkentzündung, die vorzugsweise Ältere betrifft. Welche Formen der Behandlung sind zu empfehlen? Jetzt informieren.

Gelenkentzündungen sind kein Spaß: Was hilft wirklich gegen Arthritis?

Arthritis oder Gelenkrheuma ist die am häufigsten diagnostizierte Gelenkkrankheit der heutigen Zeit. Dabei handelt es sich um eine Entzündung der Gelenke. In der Regel beginnen die Schmerzen in den äußeren Extremitäten wie den Fingern und den Zehen.

Üblicherweise tritt Arthritis im fortgeschrittenen Alter auf, in seltenen Fällen sind jüngere Menschen davon betroffen. Dabei leiden dreimal so viele Frauen wie Männer an dieser schmerzhaften Erkrankung. Arthritis hat vielfältige Ursachen. Manche Formen der Krankheit sind nicht heilbar, die Symptome können aber gelindert werden, sodass bei einer frühzeitigen Erkennung ein schmerzfreies Leben möglich ist.

Zur Verbesserung des Krankheitsbildes ist es empfehlenswert, einige grundlegende Informationen und Vorgaben zu beachten, die wir Ihnen im Folgenden vorstellen möchten. Weiterführende Informationen zum Thema erhalten Sie auf gelenkexperten.com.

Wie macht sich Arthritis bemerkbar?

Arthritis kann akut auftreten oder länger andauern und schubweise verlaufen. Sie zeichnet sich durch eine gewisse Morgensteifigkeit aus. Zwischendurch kommt es immer wieder zu Linderungen der Beschwerden. Wenn die Symptome länger als sechs Wochen auftreten, wird von einer chronischen Arthritis gesprochen.

Die Gelenke sind dabei gerötet und strahlen ziehende oder reißende Schmerzen aus. Durch den dadurch verursachten verstärkten Blutfluss fühlen sich die betroffenen Stellen heiß und geschwollen an. So kommt es zu einer Funktionseinschränkung, da die Gelenke nicht mehr richtig bewegt werden können. In fortgeschrittenem und unbehandeltem Stadium sind Gelenkdeformationen zu erwarten.

Was ist der Unterschied zwischen Rheuma und Arthritis?

Rheuma ist im eigentlichen Sinne ein umgangssprachlicher Begriff und fasst eine Vielzahl von Gelenkerkrankungen zusammen, zu denen auch Gicht und Arthrose gehört. Rheuma ist somit keine einzelne Erkrankung, sondern ein Oberbegriff.

Die Unterformen werden mit entzündlichem Rheumatismus genannt, dem die hier behandelte Arthritis zugeschlagen wird. Zum degenerativen Rheuma gehören z. B. die erwähnte Arthrose und eine Rückbildung der Wirbelsäule. Eine dritte Form ist der Weichteilrheumatismus, welcher Muskeln, Sehnen und Bindegewebe betrifft.

Vielfältige Ursachen

Am häufigsten wird die rheumatische Arthritis beobachtet. Bis heute ist die genaue Ursache noch ungeklärt. Es wird davon ausgegangen, dass es sich um eine erblich bedingte Fehlregulation des Immunsystems handelt, weswegen diese Form der Arthritis oft als Autoimmunkrankheit klassifiziert wird. Dabei erkennt der Organismus die Gelenkinnenhaut nicht als körpereigenes Gewebe an und löst eine Immunreaktion aus, die dann zu der Entzündung führt.

Allerdings können auch bakterielle Ursachen zugrunde liegen, wenn die Gelenke schmerzen. Davon gibt es einige Formen, allen ist gemein, dass von einem Entzündungsherd Bakterien über die Blutbahn an die Gelenke wandern und dort wirken.

Kann Arthritis geheilt werden?

Bei einer akut auftretenden Arthritis bestehen mit einer schnellen und gezielten Behandlung gute Chancen einer Heilung. Bei einer chronischen Arthritis treten die Entzündungen schubweise auf. Sie verschlimmert sich mit der Zeit, kann aber mit den notwendigen Hilfsmitteln verlangsamt und kontrolliert werden.

Wie behandelt man eine Arthritis?

Die Beantwortung dieser Frage hängt eng mit der gestellten Diagnose zusammen. Mit dem Ziel, der Schmerzen Herr zu werden, ist es ein erster Ansatz, die akute Entzündung im Gelenk zu stoppen. Dabei kann es zur Verschreibung von Antibiotika oder Kortison kommen. Wenn Eiter vorhanden ist, wird sogar eine Gelenkspülung notwendig.

Um zukünftige Entzündungen zu vermeiden, empfehlen Experten eine abgestimmte Bewegungs- oder Physiotherapie, um die Geschmeidigkeit der Gelenke zu erhalten. Letztlich trägt eine Umstellung der Ernährungsgewohnheiten dazu bei, arthritische Schübe zu vermeiden.

Eine speziell auf Arthritis abgestimmte Ernährung gibt es nicht. Eine Diät lehnt sich an allgemeine gesunde Ernährungspläne an und kann auch Fasten beinhalten. Kernforderungen dabei sind mehrfach ungesättigte Fettsäuren aus hochwertigen und naturbelassenen Pflanzenölen und Fischen aufgrund ihrer entzündungshemmenden Wirkung.

Der Fokus ist auf pflanzliche Nahrungsmittel wie Salate, Gemüse und Obst zu legen. Brot und Teigwaren aus Vollkornprodukten runden den gesunden Ernährungsplan ab.

Was soll man bei Arthritis nicht essen?

Dementsprechend sind fettreiche tierische Lebensmittel wie Schweineschmalz, Wurst, Butter, Sahne und gezuckerte Milchprodukte zu vermeiden. Der Fleischkonsum sollte auf zwei wöchentliche Mahlzeiten heruntergefahren werden, wobei magere Sorten zu bevorzugen sind. Gift sind frittierte Lebensmittel wie Pommes Frites, Kroketten und Reibe- oder Pfannkuchen.

(Quelle: SALZBURG24)

Aufgerufen am 15.04.2021 um 03:42 auf https://www.salzburg24.at/leben/arthritis-was-hilft-bei-entzuendeten-gelenken-101912056

Kommentare

Mehr zum Thema