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Digitalisierung der Arbeitswelt: Chance oder Gefahr?

Arbeiten wann und wo man will. Das ermöglicht die Digitalisierung. APA/HELMUT FOHRINGER
Arbeiten wann und wo man will. Das ermöglicht die Digitalisierung.

Die Digitalisierung hat die Arbeitswelt fest im Griff. Die Technik kann immer mehr, die „menschliche Arbeit“ gerät in den Hintergrund. Das wirkt sich auch auf sämtliche Berufe aus. In einer aktuellen Studie geht die Mehrheit der Befragten davon aus, dass sich die Arbeitswelt und der eigene Job in den nächsten 25 Jahren stark verändern wird. Wie steht ihr zur fortscheitenden Digitalisierung? Stimmt ab im Meinungecheck!

Digitalisierung, Internationalisierung, technische Innovationen, all das verändert bereits jetzt unsere Arbeits- und Wirtschaftswelt. Wo wir in der Arbeitswelt 2040 stehen werden und was es braucht, um dafür gut gerüstet zu sein, damit beschäftigte sich die Studie Arbeit 2040 vom WIFI Management Forum, die in Kooperation mit Marketagent.com online reSEARCH GmbH durchgeführt wurde.

Demnach sind sich die befragten Entscheidungsträger mehrheitlich einig, dass sich die Arbeitswelt insgesamt und auch der eigene Job in den kommenden 25 Jahren stark verändern werden. Diese Veränderung wird vor allem der steigenden Digitalisierung und der Technik, die immer mehr an Bedeutung gewinnt, zugeschrieben. Zwei Drittel der befragten Entscheidungsträger erwarten, dass die Auswirkungen der Digitalisierung zu mehr Stress im Job führen werden. Zwar wird man 2040 noch immer größtenteils von einem Büro aus arbeiten, jedoch erwartet man auch eine stärkere Vermischung von Arbeit und Freizeit.

Die wichtigsten Ergebnisse der Studie zusammengefasst:

  • Die befragten Entscheidungsträger sind sich mehrheitlich einig, dass sich die Arbeitswelt insgesamt und auch der eigene Job in den kommenden 25 Jahren stark verändern wird.
  • Diese Veränderung wird vor allem der steigenden Digitalisierung und der Technik, die immer mehr an Bedeutung gewinnt, zugeschrieben. Zwei Drittel der befragten Entscheidungsträger erwarten, dass die Auswirkungen der Digitalisierung zu mehr Stress im Job führen wird.
  • Zwar wird man 2040 noch immer größtenteils von einem Büro aus arbeiten, jedoch erwarten die Befragten auch eine stärkere Vermischung von Arbeit und Freizeit.
  • Weiterbildung steht an erster Stelle wenn es darum geht, den neuen beruflichen Anforderungen 2040 gewachsen zu sein! 80 Prozent der Befragten stufen lebenslanges Lernen als notwendig und wichtig für das zukünftige Berufsleben ein.
  • Vor allem IT Themen werden im Bereich der Aus- und Weiterbildung an Bedeutung gewinnen. 73 Prozent der Befragten räumen der Aneignung von Fähigkeiten und Wissen im Bereich Digitalisierung sowie der Weiterbildung innerhalb der eigenen Branche (70 Prozent) die höchste Bedeutung ein, um zukünftig im Job bestehen zu können.
  • 76 Prozent der Befragten sind der Meinung, dass digitale Kompetenzen in der Arbeitswelt 2040 an Bedeutung gewinnen werden.
  • Gefragt nach den 5 wichtigsten Zukunftskompetenzen haben 40 Prozent die Lernbereitschaft als wichtig eingestuft.
  • Die Initiative zur beruflichen Aus- und Weiterbildung wird zukünftig mehr vom Arbeitnehmer als vom Unternehmen ausgehen (müssen).
  • Ein wesentlicher Erfolgsfaktor in der zukünftigen Berufswelt wird weniger die formale Berufsausbildung, als vielmehr zusätzliche praxisorientierte Aus- und Weiterbildungs-Zertifikate und Abschlüsse sein. 60 Prozent der Befragten sind der Meinung, dass diese stark an Bedeutung gewinnen werden (Fachhochschule – 30 Prozent, Universitätsabschluss – 22 Prozent).
(Quelle: S24)

Aufgerufen am 08.03.2021 um 10:25 auf https://www.salzburg24.at/leben/digitalisierung-der-arbeitswelt-chance-oder-gefahr-53915836

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