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So gelingt euch ein zünftiges Fondue

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Traditionell wird ein Fondue aus geschmolzenem Käse gemacht. 

Ob als Weihnachtsschmaus oder am Silvesterabend: Das Fondue gehört besonders im Winter mit an den Essenstisch, auch weil es einfach und schnell zuzubereiten ist.

Traditionell wird ein Fondue aus geschmolzenem Käse gemacht. Zubereitet werden alle Arten – also auch Fleisch und Schokolade – mit einem sogenannten Rechaud, einer Schüssel mit Wärmequelle zum Erhitzen und Warmhalten. Bleiben wir aber zunächst beim Käse. Ganz nach eurem persönlichen Geschmack nehmt ihr dafür entweder kräftige oder milde Sorten und schmelzt ihn ein. Optional kann man mit Weißwein oder Kirschwasser den Geschmack verfeinern. Brot, Fleisch, Fisch oder Gemüse wird dann in den zähflüssigen Käse getunkt und verspeist.

Fett statt Käse beim Fleisch

Beim Fleischfondue ersetzt Fett den Käse im Rechaud. Verwendet werden dürfen nur Fette, die auf Temperaturen bis etwa 200 Grad erhitzt werden können, wie Sonnenblumenöl, Rapsöl oder Erdnussöl. Das Fleisch hingegen sollte jedenfalls immer fettarm sein, etwa 250 bis 300 Gramm kann man pro Gast rechnen. Die Vielfalt an Fondue-Fleisch ist groß, beim Geflügel sollte aber immer die Haut abgezogen werden. Wichtig sind auch gleichmäßig große Stücke oder Streifen, damit alles gleichzeitig gar wird.

Weil Fett zudem ein Geschmacksträger ist, solltet ihr den Rand in das Fondue geben, statt ihn wegzuwerfen. Darüber hinaus raten Kochprofis davon ab, mit Salz zu würzen, da es dem Fleisch die Flüssigkeit entzieht, zäh wird und spritzt, sobald es im Fett schwimmt. Um Fettspritzer beim Essen zu vermeiden, kann das Fleisch vor dem Servieren kurz abgetupft werden. Dazu gibt es allerlei Beilagen – eurer Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Lasst es euch schmecken!

 

Aufgerufen am 18.03.2019 um 03:32 auf https://www.salzburg24.at/leben/essen/so-gelingt-euch-ein-zuenftiges-fondue-62760979

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