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FPÖ-Angriffe auf ORF: Erwartet ihr Einschreiten von Kanzler Kurz?

Kurz (re.) blieb in seiner Stellungnahme äußerst diplomatisch. APA/GEORG HOCHMUTH
Kurz (re.) blieb in seiner Stellungnahme äußerst diplomatisch.

Die FPÖ feuert seit Tagen gegen den ORF. Parteichef und Vizekanzler Heinz-Christian Strache rechtfertigt seine jüngste Kritik als "Satire", der blaue Mediensprecher wird da schon deutlicher. Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) schaltete sich am Mittwoch mit einer kurzen Stellungnahme ein. Braucht es deutlichere Worte des Kanzlers? Stimmt ab im Meinungscheck!

Nach Straches Posting, dass sich offensichtlich gegen ORF-Anchor Armin Wolf richtet, ist er überzeugt, dass es sich dabei um "Kritik am ORF in Form von überspitzter Satire bezüglich der tendenziösen und manipulativen Berichterstattung in der jüngeren Vergangenheit" handelt. Beim ORF sieht man dies klarerweise anders. Der Zentralbetriebsratsobmann des ORF, Gerhard Moser, bezeichnete die Angriffe als "schlicht und einfach degoutant".

FPÖ wolle ORF "sturmreif schießen"

Die FPÖ habe "offenbar vor, den öffentlich-rechtlichen Rundfunk in Österreich sturmreif zu schießen", meinte er am Mittwoch gegenüber der APA. Dabei schrecke die Vizekanzlerpartei auch nicht vor dem "Aufruf, berufliche Existenzen zu zerstören", zurück. Er erinnerte daran, dass FPÖ-Stiftungsrat Norbert Steger kürzlich in "Österreich" davon gesprochen hatte, man werde "am Punkt angelangt sein, wo auch Jobs wackeln". Weiterer Beleg nach Mosers Ansicht: Straches Forderung im APA-Interview nach personellen Konsequenzen im ORF-Landesstudio Tirol.

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