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Die Auswirkungen von Schlafstörungen

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Die Auswirkungen von Schlafstörungen

Während des Schlafs erholen sich der Stoffwechsel und die Abwehrkräfte, weshalb sich Schlafstörungen negativ auf den allgemeinen Gesundheitszustand auswirken können. Bei verschiedenen Experimenten wurde der Versuch unternommen, die Entbehrlichkeit von Schlaf zu beweisen, doch führten die Untersuchungen stets zu der Erkenntnis, dass unzureichender Schlaf nicht nur das Wohlbefinden verändert, sondern teilweise zu schweren Erkrankungen führen kann.

Die verschiedenen Schlafstörungsarten


Die meisten Menschen empfinden nach 7 bis 8 Stunden Schlaf einen Erholungseffekt. Allerdings handelt es sich um eine subjektive und individuelle Wahrnehmung, die teilweise schon nach 5 Stunden oder erst nach 10 Stunden Schlaf eintreten kann. Schlafzeiten und Schlafmenge bewegen sich zwar in einem gewissen Rahmen, doch sind sie von Mensch zu Mensch äußerst verschieden. Unter anderem Veranlagung, Alter und Gewohnheiten spielen eine Rolle. Die Studien offenbaren, dass fast ein Drittel der Menschen zumindest einmal in der Woche schlecht ein- oder durchschlafen kann. Von einer Einschlafstörung wird gesprochen, wenn über einen längeren Zeitraum hinweg nach dem Zubettgehen mehr als 30 Minuten für das Einschlafen benötigt werden. Oftmals sind Stress, Sorgen, Anspannung oder andere psychische Probleme für derartige Probleme verantwortlich. Ein- oder mehrmaliges Erwachen in der Nacht mit Schwierigkeiten beim Wiedereinschlafen deuten auf eine Durchschlafstörung hin. Als dritte Störungsvariante wird ein nicht erholsamer Schlaf angesehen. Grundsätzlich kann eine Schlafstörung (Insomnie) nur ärztlich diagnostiziert werden.

Die Möglichkeiten zur Verbesserung des Schlafs


Häufig reichen bereits wenige Anpassungen der Lebensweise und der Umgebung aus, um die Schlafqualität zu erhöhen und Schlafstörungen zu vermeiden. Schlafforscher und Wissenschaftler raten vor dem Zubettgehen künstliches Licht, oftmals als blaues Licht bezeichnet, zu meiden. Hierunter sind vorrangig Lichtsignale von Smartphones, Fernsehern oder Computern zu verstehen. Nach Studienlage sollen Filter, die die Blauanteile bei der Bildwiedergabe reduzieren, das Einschlafen deutlich vereinfachen. Darüber hinaus stellen die richtige Matratze und eine angenehme Schlafumgebung wichtige Faktoren für einen erholsamen Schlaf dar. Im ungünstigsten Fall kann eine unpassende Matratze zu Druckstellen, Muskelverspannungen und Bandscheibenvorfällen führen, die wiederum das Ein- und Durchschlafen erschweren. Mitunter auf betten.at können verschiedene Matratzen online erworben werden, die auf die unterschiedlichsten Bedürfnisse angepasst sind. Neben der Körpergröße sollten Gewicht, Schlafverhalten, Allergien und persönliche Vorlieben bei der Auswahl berücksichtigt werden. In puncto Schlafumgebung können manche Menschen durch einen minimalistischen Einrichtungsstil einfacher in den Schlaf finden, da die Funktionalität in den Vordergrund gerückt wird und ablenkende Elemente vermieden werden.

Die Folgen von Schlafstörungen


Schlafprobleme können zu Unwohlsein, Konzentrationsstörungen, Nervosität, Energiemangel, Ängstlichkeit oder auch Aggressivität führen. Mit einem Schlafmangel geht regelmäßig eine erhöhe Unfallgefahr einher, die sich im Haushalt, auf der Arbeit oder im Straßenverkehr realisieren kann. Nach einem längeren Zeitraum von mehreren Wochen oder Monaten steigt das Risiko für Erkrankungen. Hierzu gehören Infekte, Bluthochdruck und Herz-Rhythmus-Störungen. Mitunter der weit verbreitete Bluthochdruck geht mit einem erhöhten Herzinfarkt- und Schlaganfallrisiko einher. Allerdings können auch psychische Erkrankungen die Folge sein, allen voran Depressionen. Alleine in Österreich leiden über 400.000 Menschen und damit rund fünf Prozent der Bevölkerung unter einer Depression. Je nach Dauer der Schlafstörungen kann eine entstandene Krankheit nicht mehr durch eine Verbesserung der Schlafqualität behandelt werden. Aus diesem Grunde sollte die Einholung eines ärztlichen Rats nicht zu lange hinausgezögert werden. Während am Anfang bereits mit kleinen Veränderungen und leichten Behandlungsmethoden eine große Wirkung erzielt werden kann, wird eine erfolgreiche Behandlung nach mehreren Monaten deutlich schwieriger.

(Quelle: SALZBURG24)

Aufgerufen am 29.07.2021 um 07:46 auf https://www.salzburg24.at/leben/gesundheit-die-auswirkungen-von-schlafstoerungen-100788511

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