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Haltet ihr die Kriminalstatistik für aussagekräftig?

Die Kriminalsatistik 2016 dürfte ein Anzeigenplus um rund drei Prozent gegenüber 2015 ausweisen (Symbolbild). APA/Barbara Gindl/Archiv
Die Kriminalsatistik 2016 dürfte ein Anzeigenplus um rund drei Prozent gegenüber 2015 ausweisen (Symbolbild).

Die Kriminalstatistik 2016 wird am Montag von Innenminister Wolfgang Sobotka (ÖVP) präsentiert. Schon im Vorfeld gab es massive Kritik daran. Wie ist euer Vertrauen in die Kriminalstatistik? Stimmt ab in unserem Meinungscheck.

Die Kriminalstatistik 2016 dürfte ein Anzeigenplus um rund drei Prozent gegenüber 2015 ausweisen. Außerdem wurde ein Anstieg der Zahl tatverdächtiger Asylwerber von rund 14.000 auf 22.000 errechnet. Experten kritisieren allerdings heftig, wie die Kriminalstatistik erstellt und präsentiert wird.

Unschärfen bei der Kriminalstatistik

Unschärfen gibt es bei den Möglichkeiten für den Eintrag in die Kriminalstatistik. Hier wies der Kriminalsoziologe auf die Klassifizierungen fremder Tatverdächtiger hin, “die nicht wissenschaftlichen Kriterien entsprechen”. So wird zwischen Arbeitnehmenden, Asylwerbenden, Fremden ohne Beschäftigung, Familiengemeinschaft in Österreich, unrechtmäßig Aufhältigen, Schülerschaft/Studierenden, Selbstständigen, und Touristen unterschieden. “Das heißt, es handelt sich bei dieser Klassifizierung um eine Vermengung von Berufsangaben und Aufenthaltsstatus”, kritisierte Kreissl. Zu vermuten sei, dass dies schon beim Eintrag in die Statistik zu Unklarheiten führe.

(APA)

(Quelle: S24)

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