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Hunderte campieren in Berlin wegen eines Turnschuhs

Vor den beiden Läden übernachteten unzählige Menschen. Maurizio Gambarini / dpa / AFP
Vor den beiden Läden übernachteten unzählige Menschen.

Ein neuer Adidas-Turnschuh löste am Dienstag in Berlin einen wahrlichen Hype aus. Vor den beiden Läden, die den Sneaker verkaufen, campierten gar zahlreiche Menschen tagelang in der Kälte. Und warum das alles? Weil in der Lasche eine Jahreskarte der Berliner Verkehrsbetriebe integriert ist.

Seit Dienstag verkaufte Adidas Sneakers im Look der Berliner U-Bahn-Sitzbezüge. Das Besondere, abgesehen vom Design: Die Schuhe gelten bis Ende 2018 als Fahrkarte in sämtlichen Berliner U-Bahnen, Straßenbahnen, Bussen und Fähren.Um mitfahren zu dürfen, müssen die Schuhe getragen werden. "Ungetragen im Karton oder im Rucksack gilt nicht", sagte eine BVG-Sprecherin.

Die 180 Euro teuren Schuhe waren auf 500 Stück limitiert. Zwei Geschäfte in der deutschen Bundeshauptstadt boten sie zum Verkauf an. Schon Tage zuvor campierten die Menschen vor den Läden. Daher vermag es nicht zu wundern, dass das Modell innerhalb kürzester Zeit ausverkauft war.

Steven Fischer war der erste mit dem neuen BVG-Schuh./Kay Nietfeld/dpa Salzburg24
Steven Fischer war der erste mit dem neuen BVG-Schuh./Kay Nietfeld/dpa

Schuhe fast 800 Euro günstiger als Jahreskarte

Die Werbeaktion von Adidas und den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) soll Jugendliche in die Bahnen locken. Die Fahrkarte ist in die Lasche eingearbeitet - Kunden, die damit fahren, sparen im Vergleich zur regulären Jahreskarte fast 800 Euro. Allerdings dürfen sie nicht mit den S-Bahnen fahren, diese werden von der Deutschen Bahn betrieben.

(APA)

(Quelle: S24)

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