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Kleidung beim Outdoor-Sport

Mit dem Zwiebelprinzip warm durch den Winter

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Die richtige Kleidung ist auch im Winter wichtig.

Das Zwiebelprinzip ist sowohl im Arbeitsalltag als auch im Sport oder der Freizeit von Vorteil. Denn es hält warm und erlaubt dennoch, die Garderobe schnell und durch wenige Griffe an die aktuelle Temperatur anzupassen, wenn es zu warm wird. Doch wie funktioniert es und worauf muss geachtet werden?

Wie funktioniert das Zwiebelprinzip beim Outdoor-Sport und der Arbeit?

Ob Wandern, Skifahren, Laufen - Sport ist auch im Herbst und Winter eine gute Möglichkeit, die Gesundheit zu fördern, das Immunsystem zu stärken und Krankheiten zu vermeiden. Allerdings muss dabei ebenso auf zweckmäßige Kleidung geachtet werden, wie bei der Arbeit. Denn der Körper darf nicht auskühlen, sollte jedoch auch nicht überhitzen.

Das Zwiebelprinzip ist hier also ideal. Denn durch eine Kombination aus dünneren Oberteilen, Westen und Jacken kann nach und nach eine Lage ausgezogen werden, was eine genaue Anpassung erlaubt. Die Jacke ist stets elementarer Bestandteil im Kälteschutz. Als oberste Sicht sollte sie besonders gut gefüttert sein. Engelbert strauss bietet Jacken-Modelle, die je nach Einsatzbereich auf unterschiedliche Materialien setzen.  

Warum ist das Zwiebelprinzip so wichtig wenn man sich sportliche betätigt?

Das Zwiebelprinzip ist beim Sport so wichtig, weil kalte Muskulatur anfälliger für Verletzungen ist. Nicht umsonst wurde schon im Sportunterricht vermittelt, dass zunächst eine Aufwärmung erfolgen muss.

Hinzu kommt, dass ein Überhitzen möglich ist, wenn zu warme Kleidung getragen wird. Abgesehen von unangenehmem Schwitzen kann dies auch zur Ohnmacht führen. Zudem ist das Wetter im Herbst teilweise unberechenbar. In wenigen Minuten kann aus Regen strahlender Sonnenschein werden. Im Winter ist es wiederum gefährlich, die Jacke auszuziehen, wenn der Körper bereits stark erhitzt ist oder geschwitzt wurde.

Welche Kleidung für Fahrradfahren, Wandern, Trekking?

Ideal sind leichte aber wasserundurchlässige Jacken, Westen und Hosen - unter denen im Herbst und Winter weitere Kleidungsstücke getragen werden. Gut geeignet sind beispielsweise langärmelige Oberteile und gegebenenfalls lange Unterhosen. Modelle mit abnehmbaren Beinen und Ärmeln vereinfachen die Anpassung.

In jedem Fall ist es wichtig, auf die Saugfähigkeit und Atmungsaktivität zu achten. Anderenfalls wird der Tragekomfort reduziert.

Aus wie vielen Lagen Funktionskleidung besteht das Zwiebelprinzip?

Das Zwiebelprinzip sollte immer an die herrschenden Bedingungen und die jeweilige Kleidung angepasst werden. Das bedeutet, es gibt keine pauschale Antwort bei der Anzahl der Lagen. Im Herbst und Winter sind drei bis vier Lagen meist erforderlich.

Hier gibt es jedoch auch wieder Unterschiede. In sehr kalten Wintern können drei Lagen vollkommen ausreichen, sofern die Kleidung entsprechend gefüttert ist oder aus sehr warmen Materialien besteht. Generell gilt jedoch, dass lieber eine Lage mehr gewählt werden sollte. Dadurch ist es möglich, bei Bedarf etwas abzulegen.

Gibt es ein Zwiebelprinzip bei Hosen?

Im Sport ist es verhältnismäßig einfach, das Zwiebelprinzip auch bei Hosen anzuwenden. So kann beispielsweise eine Bundhose über einer Laufhose oder einer langen Unterhose getragen werden. Auch abnehmbare Beine an der Oberhose sind von Vorteil, da hierdurch eine Regulierung der Körpertemperatur oder Außentemperatur erfolgen kann.

(Quelle: SALZBURG24)

Aufgerufen am 28.11.2020 um 01:49 auf https://www.salzburg24.at/leben/kleidung-beim-outdoor-sport-wie-du-mit-der-zwiebelprinzip-auch-im-winter-stets-warm-bleiben-95713801

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