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Bayern

Milliarden toter Eintagsfliegen bedecken Straßen

Invasion der Eintagsfliegen in Bayern
Ein Mann räumt in der Nacht mit einer Schaufel tote Eintagsfliegen von einer Straße. Alljährlich ist das Naturschauspiel in dem Ort in der Oberpfalz an mehreren Tagen zu sehen. Tote Fliegen bedecken dann zentimeterhoch den Boden, die Anwohner kämpfen tagelang mit Milliarden von Insekten, die Sicht ist teilweise gleich null und die Tierkadaver sind auf den Straßen rutschig wie Schmierseife.

Erst sind Milliarden von Eintagsfliegen im Lichtkegel der Straßenlaternen durch die Luft geschwirrt, dann fielen sie tot auf die Straße: Eine zentimeterhohe Decke der Insekten auf der Fahrbahn hat die Bewohner in einem Ortsteil von Regenstauf (Landkreis Regensburg) beschäftigt. Mit einer Schaufel räumte ein Mann in der Nacht auf Freitag toten Fliegen in einen Kübel.

Die Kadaver-Masse war aber kein Fall für die Polizei. Einem Sprecher waren keine Unfälle bekannt. Erst wenn es regne, sei die Gefahr größer, weil sich dann die toten Tiere auf der Fahrbahn zu einer rutschigen Fläche verwandelten.

Invasion der Eintragsfliegen

Die Polizei sprach von keinem lokal-spezifischen Phänomen. Der Bund Naturschutz erklärte, das Massenschlüpfen der Insekten könne jederzeit woanders stattfinden. Es brauche optimale Bedingungen, dass die Eintagsfliegen in so großer Zahl gleichzeitig schlüpften, sagte ein Experte der Organisation.

Eintagsfliegen verbringen ihm zufolge ihr Leben überwiegend in einer Larve. Wenn sie schlüpfen, bleiben ihnen nur rund 24 Stunden, um sich fortzupflanzen. Danach sterben

(Quelle: Apa/Dpa)

Aufgerufen am 22.09.2019 um 05:59 auf https://www.salzburg24.at/leben/kurios/milliarden-toter-eintagsfliegen-bedeckten-strassen-in-bayern-75527464

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