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Corona-Ausgangssperre

Keine Ausnahme für Gassigehen mit Schildkröte

60-Jährige in Rom zu 400-Euro-Strafe verdonnert

Schildkröte, SB APA/dpa-Zentralbild/Patrick Pleul
Die 60-jährige Besitzerin der Schildkröte kassierte eine ordentliche Strafe. (SYMBOLBILD)

Gassigehen mit der Schildkröte wollten Polizisten in Rom nicht als Ausnahme für die weiterhin geltende Corona-Ausgangssperre gelten lassen - und haben einer 60-jährigen Frau dafür eine saftige Strafe aufgebrummt. Die Frau habe eine "einzigartige Rechtfertigung" für ihren Spaziergang am Ostermontag vorgebracht, teilte die Polizei am Dienstag mit. Sie habe ihre Schildkröte spazieren führen wollen.

Die Beamten warfen der 60-Jährigen jedoch vor, "ohne gerechtfertigten Grund" das Haus verlassen zu haben. Deswegen müsse sie 400 Euro Strafe zahlen, sagte der Beamte Nunzio Carbone.

Rekord an Verstößen am Ostermontag in Rom

Am Ostermontag gab es der Polizei zufolge einen Rekord an Verstößen gegen die seit dem 12. März geltende Ausgangssperren. Bei 252.148 Kontrollen seien 16.545 Regelverstöße festgestellt worden, teilten die Ordnungshüter mit. Dies sei ein Anstieg im Vergleich zum Ostersonntag um 20,2 Prozent.

(Quelle: APA)

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