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Echo: Ed Sheeran räumt ab, Aufregung um antisemitische Rapper

Drei Preise für Ed Sheeran, Rekord für Helene Fischer und viel Kritik an antisemitischen Rappern: Das war die Echo-Musikverleihung am Donnerstagabend in Berlin.

Für die größte Aufregung sorgte eine Auszeichnung: Die umstrittenen Rapper Kollegah und Farid Bang gewannen den Echo in der Kategorie Hip-Hop/Urban National - nach einer Debatte über ihre als antisemitisch kritisierten Texte. Im Zentrum der Kritik steht die Textzeile "Mein Körper definierter als von Auschwitzinsassen".

Helene Fischer räumte in der Kategorie Schlager ab. Mit ihren inzwischen 17 Echos ist sie die Rekordhalterin. "Ich genieße diesen Erfolg gerade unfassbar", sagte die 33-Jährige auf der Bühne.

Erster Echo für Mark Foster

Seinen ersten Echo gewann der Sänger Mark Forster. Der 34-Jährige erhielt den Preis in der Kategorie Künstler Pop national. "Ich hatte als ich hergekommen bin richtig Bock, einen Echo zu gewinnen", sagte er auf der Bühne. Forster war schon öfter nominiert, hatte aber noch nie gewonnen.

Zuvor hatten Alice Merton (Künstlerin Pop national), Milky Chance (Band Pop national) und Haiyti (Kritikerpreis) Preise abgeräumt. Wincent Weiss gewann die Auszeichnung als nationaler Newcomer. Luis Fonsi wurde als internationaler Newcomer geehrt. Der DJ Robin Schulz gewann den Echo in der Kategorie Dance national. Er konnte den Preis allerdings wegen Krankheit nicht selbst entgegennehmen.

Top-Stars sorgen für musikalische Unterhaltung

Zwischendurch sorgten unter anderem die Popstars Kylie Minogue, Rita Ora, Shawn Mendes und Jason Derulo für musikalische Unterhaltung. Zwei eher ungewöhnliche Auftritte legte Fischer hin. Zuerst performte sie ihr Lied "Lieb mich dann" mit dem Jazzmusiker Götz Alsmann und dem Gitarristen Gregor Meyle. Später sang sie gemeinsam mit Luis Fonsi. "Wir vom Schlager sind einfach überall - auch da, wo niemand mit uns rechnet", sagte sie.

Die Nominierungen für den Echo ergeben sich aus den Verkaufszahlen der Musiker: Die fünf erfolgreichsten Künstler kommen auf die Liste. Eine 550-köpfige Jury entscheidet, wer gewinnt. Zu den Juroren gehören Journalisten, Händler, Produzenten, ehemalige Preisträger und Nominierte sowie Label-Vertreter.

(APA)

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