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Vintage-Sound der 60er-Jahre

Shamamas überzeugen mit Hippie-Leichtigkeit

Die Salzburger Band Shamamas fühlt sich im Vintage-Sound der 1960er-Jahre heimisch und versprüht eine Lebensfreude wie sie im damaligen Jahrzehnt vorherrschend war. Wie ihre "alte Tanzmusik im neuen Rezept" funktioniert und warum das Publikum bei den Konzerten großteils aus Frauen besteht, erzählten uns die vier Musiker bei einem Besuch in der Redaktion.

Surfen, Strand und Sommer: Eine Mischung, bei der einem nicht sofort der Gedanke an Salzburg in den Sinn kommt. Die Band Shamamas aber verbreitet genau dieses Lebensgefühl, verpackt in einen Sound, den viele von der US-Westküste aus der zweiten Hälfte des vorigen Jahrhunderts kennen. Wie also kommen die vier Salzburger auf die Musik aus einer solch prägenden Zeit?

Endless days! <3

Gepostet von Shamamas am Dienstag, 9. Juli 2019

Shamamas und der Vintage-Sound der 60er-Jahre

"Es sind die Instrumente und der Vintage-Sound, den wir und die Leute so lieben", gibt Drummer Alex im Interview an. Die Musiker sind sich dabei natürlich bewusst, dass der angepeilte Sound rund 60 Jahre her ist, auf die eigene Note wird also Wert gelegt: "Wir leben nicht in den 60er-Jahren. Uns geht es um Einflüsse, nicht darum, zu kopieren. Und mit der Musik aus dieser Zeit haben wir eben einen gemeinsamen Nenner gefunden", merkt Bassist Joe dazu an. "Es handelt sich eigentlich um neue Tanzmusik mit altem Rezept", wie Gitarrist Michael die Musik beschreibt.

Abschalten, Spaß haben, Hippie sein

Das locker-leichte Lebensgefühl der Hippie-Generation spiegelt sich dennoch auch in den Liedern der Shamamas wider: "In den meisten Songs geht es darum, abzuschalten und eine gute Zeit zu haben. Wir wollen, dass die Leute sich ein Stück weit zurücknehmen. Hab‘ Spaß, lebe das Leben, die Liebe und die Romantik, sei ein bisschen ein Hippie", gibt Sänger Marcus Rieder Einblick in die eigene Musik.

Überwiegend weibliche Fans?

Genau das scheint beim – zum Großteil weiblichen – Publikum auch bestens anzukommen, wie der Frontman weiter erklärt: "Bei uns gibt es eigentlich nur zwei Arten von Fans, wenn man das überhaupt so sagen kann. Die einen sind die Mädels zwischen 17 und 20 Jahren, und die anderen sind Frauen Mitte 40 und aufwärts. Die Typen stehen meistens eher so da und wissen nicht recht was sie tun sollen (lacht)." Dazu Drummer Alex: "Wenn der Mädelsanteil höher ist, ist auch die Stimmung besser. Weil dann müssen wir eben aus der Reserve."

Thanks, for all the great shows of last week! A big shout out to: ÖH JKU - Universität Mozarteum Salzburg and...

Gepostet von Shamamas am Montag, 1. Juli 2019

Jede Menge Shows

Die vier Musiker sind übrigens schon alte Hasen im Geschäft und machen bereits jeweils seit zehn oder 15 Jahren Musik. Seit etwa zwei Jahren spielen sie gemeinsam, wobei sie seit einem Jahr als Shamamas in Erscheinung treten. Nachdem im Vorjahr das Album "Māla Malama" erschien ging es im Anschluss auf die Bühne: "Anfangs haben wir uns gefragt, wie viele Shows wir wohl spielen können. Wir dachten da an fünf oder zehn Auftritte, nun sind es im Schnitt drei Konzerte pro Woche", so Sänger Marcus.  

Anstehende Shamamas-Konzerte

Nach Auftritten am Linzergassen- und Kaiviertel-Fest legen die Shamamas nun eine kurze Salzburg-Pause ein und spielen im Juli unter anderem in Oberösterreich, Niederösterreich und München. Am 12. Juli steht dennoch ein Halt der Band im Bundesland an, und zwar beim "Sommerfest im Ziegenstall" in Hallein (Tennengau). Anfang August kann man die Shamamas dann beim Seefest Mondsee sehen.

(Quelle: SALZBURG24)

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