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Nimmt das Handy einen zu hohen Stellwert im Alltag ein?

Je leistungsstärker Smartphones werden und je komplexer die Apps, desto gefährlicher werden sie für suchtanfällige Menschen. APA (AFP/Getty)
Je leistungsstärker Smartphones werden und je komplexer die Apps, desto gefährlicher werden sie für suchtanfällige Menschen.

Die Technologie entwickelt sich immer weiter und kennt nahezu keine Grenzen. Egal ob Smartphone, Tablet oder Computer. Die Digitalisierung nimmt eine immer wichtigere Rolle in der Gesellschaft ein. Bei der Präsentation der neuen iPhones am Donnerstag startete die Debatte rund um das Suchtpotenzial von vorne. Wie steht ihr zu dem Thema? Stimmt ab in unserem Meinungscheck.

Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat die Handysucht bereits als Krankheit anerkannt. Bisher wurden die meisten Patienten in den Therapiezentren an "klassischen" Konsolen oder dem Computer süchtig. Doch je leistungsstärker – am Beispiel der neuen iPhones – Smartphones werden und je komplexer die Apps, desto gefährlicher werden sie für suchtanfällige Menschen.

"Das Problem am Handy ist seine ständige Verfügbarkeit", sagte Psychologe Hans-Jürgen Rumpf von der Uniklinik Lübeck. "Der Nutzer hat es immer dabei. Will er nur Nachrichten checken, winkt schon eine App mit einer Benachrichtigung. Das ist ein Reiz, der kaum auszuschalten ist", erklärt Rumpf.

Aufgerufen am 11.12.2018 um 01:27 auf https://www.salzburg24.at/leben/nimmt-das-handy-einen-zu-hohen-stellwert-im-alltag-ein-60188908

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