Jetzt Live
Startseite Tiere
Lochen

Schwer vernachlässigter Hund im Wald ausgesetzt

Hund hätte Nacht nicht überlebt

Völlig verwahrlost hat ein Jäger im angrenzenden Lochen in Oberösterreich am späten Samstagnachmittag einen kleinenHund aufgefunden. Das Tier saß neben einem Futtersack am Wegesrand und konnte vor lauter Fell und Verfilzungen kaum noch gehen oder etwas sehen.

Nachdem der Notruf des nahen Tierschutzhofs Pfotenhilfe gerufen wurde, konnte der Hund mitgenommen und erstversorgt werden: „An den Zähnen sieht man, dass der Hund erst ein bis zwei Jahre alt ist. Die total verfilzten Fellberge waren so üppig und schwer, dass ich ihn zuerst scheren musste, um überhaupt zu erkennen, dass es sich um einen unkastrierten Rüden der Rasse Shitsu handelt. Danach habe ich ihn noch gebadet und der Kleine war nicht wiederzuerkennen. Es ist schockierend und nicht nachvollziehbar, wie man ein Tier so vernachlässigen kann, dass es so aussieht! Er war voller Kot und Urin und muss daher mindestens monatelang inmitten seiner eigenen Fäkalien eingesperrt oder angekettet gewesen sein", sagt Pfotenhilfe-Geschäftsführerin Johanna Stadler.

Hund hätte Nacht nicht überlebt

Dass das Tier kurz vor Einbruch der Dunkelheit noch gefunden wurde, hat ihm das Leben gerettet und ist ein Weihnachtswunder, denn in der klirrend kalten Nacht auf Sonntag wäre er womöglich erfroren. Die Pfotenhilfe hofft nun, dass jemand den armen Hund auf einem Foto vor der Rasur erkennt und befürchtet, dass dort, wo er gehalten wurde, noch weitere verwahrloste Tiere sein könnten. Der Fall wird bei den zuständigen Behörden angezeigt.

Aufgerufen am 23.03.2019 um 05:18 auf https://www.salzburg24.at/leben/tiere/lochen-schwer-vernachlaessigter-hund-im-wald-ausgesetzt-62620450

Kommentare

Mehr zum Thema