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Nach tödlicher Attacke auf zwei Menschen: Hund "Chico" eingeschläfert

Hund "Chico" wurde am Montag eingeschläfert. APA/dpa/Hauke-Christian
Hund "Chico" wurde am Montag eingeschläfert.

Nach der tödlichen Attacke auf zwei Menschen in Hannover ist Hund "Chico" eingeschläfert worden. Dazu entschied sich am Montag nach einer Untersuchung ein Expertenteam aus Vertretern der Stadt Hannover, der Tiermedizinischen Hochschule, des Tierheims und des Landwirtschaftsministeriums, wie die Stadt mitteilte.

Mit einer äußert erfolgreichen Online-Petition haben Tierfreunde bis zuletzt versucht, das Leben des Hundes zu retten. Fast 290.000 Menschen haben bis Montag den Aufruf "Bitte lasst Chico leben! Er hatte nie ein gutes Hundeleben!" unterstützt.

Der Staffordshire-Terrier-Mischling hatte vor zwei Wochen seine 52 Jahre alte, im Rollstuhl sitzende Besitzerin und deren 27 Jahre alten Sohn totgebissen. Wie die "Bild"-Zeitung zuvor berichtet hatte, hatte Chico zwei kaputte Fangzähne und eine offene Verbindung zur Nasenhöhle. Das Tier hätte häufig operiert werden müssen, um das zu beheben.

Warum biss "Chico" zu?

Warum der Hund seine beiden Bezugspersonen angriff und tötete, ist weiter unklar. Die 52-Jährige war pflegebedürftig, der 27-Jährige schwer krank. Er hatte den Hund in einem Metallkäfig in seinem Zimmer gehalten und Nachbarn zufolge nur selten ausgeführt. Ein Pensionistenpaar hatte in der Vergangenheit den Tierschutzverein informiert, der bei zwei Besuchen 2014 und 2016 allerdings keine Vernachlässigung des Terrier-Mischlings festgestellt hatte.

(APA/S24)

Aufgerufen am 17.12.2018 um 09:16 auf https://www.salzburg24.at/leben/tiere/nach-toedlicher-attacke-auf-zwei-menschen-hund-chico-eingeschlaefert-58178779

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