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Oberösterreicher (20) soll Hund zu Tode geprügelt haben

Die Staffordshire-Mix-Hündin starb an ihren massiven Verletzungen. (Symbolbild) APA/AFP/GETTY IMAGES/Drew Angerer/Archiv
Die Staffordshire-Mix-Hündin starb an ihren massiven Verletzungen. (Symbolbild)

Zu Tode geprügelt haben soll ein 20-Jähriger seine erst vier Monate alte Staffordshire-Mix-Hündin im oberösterreichischen Bezirk Linz-Land. Bei dem Mann und seiner Freundin wurden zwei weitere Hunde gefunden, einer davon mit einbandagierten Bein. Diese beiden Tiere wurden dem Pärchen abgenommen, berichtete die Polizei Oberösterreich am Donnerstag in einer Aussendung.

Ein unfassbarer Fall von Tierquälerei beschäftigt derzeit die oberösterreichischen Behörden. Ein 20-jähriger Beschäftigungsloser soll Anfang Juni auf seine erst vier Monate alte Hündin „massiv mit einem Gegenstand eingeschlagen“ haben, heißt es im Polizeibericht. Der Vierbeiner erlag daraufhin beim Tierarzt seinen schweren Verletzungen.

Amstaff-Mischling einbandagiert und eingegipst

Im Zuge erster Erhebungen trafen die Polizisten im Garten des 20-Jährigen auf dessen 21-jährige Freundin und eine einjährige Amstaff-Mischlingshündin. "Der Hund war einbandagiert und der rechte Vorderfuß war eingegipst", so die Beamten. Das Tier soll einem 26-Jährigen, ebenfalls aus dem Bezirk Linz-Land, gehören. Bei Befragungen gab der Besitzer mehrere "unglaubwürdige Versionen an, wie es zu dem Beinbruch der Hündin gekommen sei".

Oö. Tierrettung holt beide Hunde ab

Über die Bezirkshauptmannschaft wurde die Tierrettung verständigt, welche die verletzte Hündin und eine weitere Hündin des Paares, ein drei Jahre alter Pitbull, abholte. Von der Polizeiinspektion Traun werden nun weitere Ermittlungen wegen Tierquälerei geführt und der Staatsanwaltschaft Linz sowie der Bezirkshauptmannschaft Linz-Land angezeigt.

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