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Tierquälerei im "Trend": Lebende Meerestiere als Schlüsselanhänger in China

Tierschutzorganisationen wie Animal Asia schlagen Alarm: In China werden lebende Meerestiere eingeschweißt in Plastiksackerl als Schlüsselanhänger und Glücksbringer verkauft. Die Tiere überleben nur wenige Tage und verenden qualvoll.

Lebende Fische, Schildkröten, Echsen oder andere Meerestiere in Plastikbeutel, gefüllt mit bunten Flüssigkeiten als Schlüsselanhänger, ein Trend der sich in China bereits seit Jahren hält. Die Tierschutzorganisation Animal Asia machte bereits im April 2011 erneut auf diese Art der Tierquälerei aufmerksam, jetzt wird auch in Europa verstärkt darüber berichtet. Die Tierschutzorganisationen schlagen Alarm. Denn die kleinen Meerestiere überleben in den winzigen Beuteln oft nur einige Tage, sobald der Sauerstoff aufgebraucht ist ersticken die Tiere elendig.

Youtube-Video zeigt Tiere als Schlüsselanhänger

 

Petition gegen Tierquälerei in China

Die Gesetzeslage in China erlaubt diese Art von Tierquälerei, „gäbe es ein nationales Tierschutz-Gesetz in China, dann könnte solche Grausamkeit verhindert werden“, sagt ein Sprecher von der Tierschutzorganisation Animals Asia. Inzwischen wurden einige Petitionen gestartet. So kann beispielsweise auf change.org gegen die Tierquälerei in China online unterschrieben werden. Am Donnerstag (21. März 2013) hatte die Petition bereits rund 73.000 Unterschriften – bei 75.000 Unterschriften kann ein offizieller Antrag auf Verbot der Schlüsselanhänger mit lebendigen Meerestieren eingereicht werden. (S24.at)

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(Quelle: S24)

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