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Zehn Tiger in China zur Freude von Reichen und Mächtigen getötet

Knochen und Fleisch teuer verkauft. dapd
FILE- Two South China tiger cubs of the Gonggong breed, Hope, left, and Cathay, right, are seen in the zoo at Pretoria, South Africa, in this photo dated Sept. 2, 2003. Environmental experts who are meeting in Stockholm, Sweden, Friday Oct. 22, 2010, have warned that the world's tiger population in the wild, could be extinct within 12-years because of illegal trophy hunting, deteriorating habitats and the use of tiger parts in eastern medicine, according to World Wildlife spokeswoman Marie von Zeipel. (Foto:Patricia Hagen, File/AP/dapd)

In der südchinesischen Provinz Guangdong sind mindestens zehn Tiger getötet worden, um damit einen kleinen Kreis von Reichen und Mächtigen zu erfreuen. Nach staatlichen Medienberichten vom Donnerstag wurden die Raubkatzen unter anderem mit Elektroschocks gequält. Für die Kosten kamen reiche Geschäftsleute auf, die die Knochen und das Fleisch der getöteten Tiger kauften und an Beamte verschenkten.

Die Polizei in Zhanjiang beschlagnahmte demnach eine kurz zuvor geschlachtete Raubkatzen und zahlreiche Tiger-Produkte, wie die Zeitung "Nanfang Daily" berichtete. Insbesondere die Knochen von Tigern stehen in China traditionell im Ruf, die menschlichen Kräfte stärken zu können. Für ein Kilogramm Tigerknochen werden Preise um die 14.000 Yuan (umgerechnet rund 1.600 Euro) erzielt, für das Fleisch rund 1.000 Yuan pro Kilo.

Die Tiger sind vom Aussterben bedroht. Laut der internationalen roten Liste der bedrohten Arten ging ihre Zahl von rund 100.000 vor einem Jahrhundert auf derzeit rund 3.000 zurück.

(APA)

(Quelle: S24)

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