Jetzt Live
Startseite Leben
Leben

Wie wird man Detektiv?

Ein Berufsbild

magnifying-glass-4490044_1280.jpg pixabay
Detektiv - ein Berufsbild mit vielen Facetten

Schaut man sich die Berufswelt an, sind die Möglichkeiten unendlich groß. Ob man in den kreativen Bereich geht, einen Lehrerberuf antritt oder sich selbstständig macht, bleibt einem bei der Wahl selbst überlassen.

Ein Beruf, den man vor allem aus Büchern und Filmen kennt, ist der des Privatdetektivs. Es gibt ihn allerdings auch im wahren Leben. Privatdetektive arbeiten in einer Detektei. An diese Detektei wenden sich Klienten, die auf der Suche nach Hilfe bei einem privaten und persönlichen Fall sind. Häufig kommen sie aufgrund mangelnder Beweise bei der Polizei nicht weiter. Die Privatdetektive sind dann die richtige Anlaufstelle. Sie ermitteln im Geheimen und sammeln Beweise und Informationen über verdächtige Personen.
Die Arbeit eines Privatdetektivs klingt interessant? Dann stellt sich nun die Frage, wie man den Einstieg in den Beruf schafft und welche Qualifikationen vorausgesetzt werden.

Einsatzgebiete der Detektive

Wenn man sich für den Beruf des Detektivs entscheidet, stehen einem viele Einsatzstellen in ganz Deutschland zur Verfügung. Eine seriöse und häufig beauftragte Detektei ist die Detektei in Dresden. Hier arbeiten professionelle Detektive mit viel Berufserfahrung zusammen und lösen jeden Tag neue Fälle ihrer Klienten. Das Einsatzgebiet der Detektei weitet sich aus ins Umland.

Ein weiteres Gebiet, in dem jeden Tag viele neue Jobs angeboten werden, ist Salzburg. Ebenso wie in Hamburg, München und vielen anderen großen Städten werden hier erfahrene Detektive gesucht.

Welche Voraussetzungen muss man erfüllen?

Wenn man Detektiv werden möchte, kommt es vor allem auf die persönlichen Kompetenzen an. Die Detekteien setzen bei der Einstellung neuer Detektive einiges voraus. Sehr wichtig ist, dass man eine gute Menschenkenntnis hat und offen ist. Man muss ohne Angst auf Menschen zugehen und dabei professionell bleiben. Dies wird wichtig, wenn man Informationen von verdächtigen Personen sammelt. Hinzu kommt, dass meistens ein Führerschein vorausgesetzt wird. Gelegentlich kommt es zu Verfolgungen oder man muss schnell den Ort wechseln, um ein wichtiges Ereignis zu beobachten. Die Detekteien sehen es gerne, wenn ein Bewerber Auto- oder Motorradfahren kann.
Auch entscheidend für den Berufseinstieg in einer Detektei sind gute Rechtskenntnisse. Man sollte sich mit dem deutschen Gesetz gut auskennen. Vor allem die Bereiche des Verkehrs- und des Familienrechts sind dabei wichtig. Häufig werden Detekteien mit Fällen beauftragt, die mit der Ehe oder Unterhalts- und Sorgerechtsfragen zusammenhängen. Hierzu zählen auch das Recht auf Datenschutz und Ähnliches. Ein Detektiv muss wissen, wie weit er bei seinen Ermittlungen gehen und in die Privatsphäre verdächtiger Personen eingreifen darf.

Eine Ausbildung machen?

Eine klassische Ausbildung wie zum Beispiel zum Friseur oder Kaufmann gibt es beim Beruf des Detektivs nicht. Trotzdem können die Detekteien für die Einstellung neben den persönlichen Qualifikationen andere Nachweise verlangen. Meistens wird die sogenannte Ausbildung zum ZAD geprüften Privatermittler - IHK verlangt. Dabei handelt es sich nicht um eine klassische Ausbildung, man kann es aber mit dem betrieblichen Teil einer dualen Ausbildung vergleichen. Die Ausbildung dauert zwei Jahre und findet betreut in einer Detektei statt. Der Auszubildende erlernt alle Fähigkeiten eines Detektivs und muss seine Ausbildung mit einer Thesenarbeit auf Hochschulniveau beenden. Hinzu kommen eine praktische sowie eine mündliche Prüfung.

(Quelle: S24)

Aufgerufen am 28.09.2021 um 12:33 auf https://www.salzburg24.at/leben/wie-wird-man-detektiv-109512088

Kommentare

Mehr zum Thema