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Achtjähriger steigt ohne Mutter in U-Bahn: "Happy End" in Wien

Der Bub fuhr allein mit der U-Bahn zum Arbeitsplatz der Mutter. (Symbolbild) APA/GEORG HOCHMUTH/Archiv
Der Bub fuhr allein mit der U-Bahn zum Arbeitsplatz der Mutter. (Symbolbild)

Rund 35 Polizisten haben Dienstagfrüh nach einem Achtjährigen gesucht, der ohne seine Mutter in Wien-Liesing in einen U-Bahn-Waggon gestiegen war. Der Bub tauchte später wohlbehalten am Arbeitsplatz der 50-Jährigen auf, berichtete die Polizei am Mittwoch. Er war mit der U6 von Siebenhirten bis zum AKH in Wien-Alsergrund gefahren und hatte sich in dem Spital bei einem Kollegen der Mutter gemeldet.

Die 50-Jährige war mit ihrem Sohn kurz vor 9.00 Uhr bei der U-Bahn-Station Siebenhirten unterwegs, als der Bub mit seinem Roller ein Stück voraus in Richtung Bahnsteig fuhr. Als die Frau selbst dort ankam, war das Kind verschwunden. Sie suchte die ganze Station und den Vorplatz ab und rief dann die Polizei.

"Happy End" bei Suchaktion in Wien

An der Sofortfahndung nahmen sieben Streifenbesatzungen sowie vier Gruppen der Bereitschaftseinheit teil. Die Suche und eine Videoauswertung der Wiener Linien brachten jedoch keinen Erfolg. Kurz nach 10.00 Uhr meldete sich ein Kollege bei der 50-Jährigen und berichtete, dass ihr Kind selbstständig zum Arbeitsplatz der Mutter gefahren war. Beamte brachten die Frau dorthin, "sodass sie ihren Sohn wieder in die Arme schließen konnte", schrieb die Polizei in einer Aussendung von einem Großeinsatz "mit Happy End".

(APA)

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