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Lebendig begrabenes Baby überlebte sieben Stunden

Das Baby überlebte sieben Stunden in einem Sandloch. APA/AFP/Brazil Military Police/HO
Das Baby überlebte sieben Stunden in einem Sandloch.

Ein von seiner Familie lebendig begrabenes Neugeborenes hat in Brasilien sieben Stunden unter der Erde überlebt. Wie die Staatsanwaltschaft am Donnerstag mitteilte, alarmierte eine Krankenschwester die Behörden, weil das kleine Mädchen kurz nach seiner Geburt im Stammesgebiet im Xingu-Nationalpark im Bundesstaat Mato Grosso begraben worden war.

Ein Polizeivideo zeigte, wie Beamte das Baby aus einem flachen Sandloch ausgraben und bergen. Die Urgroßmutter des Mädchens sei festgenommen worden, sagte Staatsanwalt Paulo Roberto do Prado.

Untersuchungen wegen Kindsmord

Es werde untersucht, ob es sich um einen versuchten Kindsmord handele oder ob die Frau das Baby für tot gehalten habe. Das kleine Mädchen wurde auf die Neugeborenen-Intensivstation eines Krankenhauses in Cuiaba eingewiesen. Ersten Erkenntnissen zufolge gehe es ihm gut, sagte der Staatsanwalt.

(APA/ag.)

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