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Nach Erdbeben: Freudenrufe aus Pescara del Tronto

In der Nacht auf Mittwoch erschütterte ein Erdbeben Mittelitalien. Häuser stürzten ein, Menschen wurden lebendig begraben. Viele verloren ihre Freunde und Angehörigen. Aber zwischendrin gibt es immer wieder einen Hoffnungsschimmer, wie die Geschichte der zehnjährigen Giorgia.

Es war nicht abzuschätzen, wie viele Menschen ihr Leben lassen mussten. In dem Dorf Pescara del Tronto etwa steht kaum noch ein Stein auf dem anderen. Viele haben die Hoffnung schon aufgegeben, dass noch Überlebende unter den Trümmern gefunden werden. Ein Mädchen in Pescara del Tronto konnte nur noch tot neben ihrer Schwester Giorgia geborgen werden.

Giorgia überlebt 16 Stunden unter Trümmern

Giorgia hatte Glück, sie überlebte die fatale Naturkatastrophe. Erst am Mittwochabend konnten die Rettungsteams den genauen Punkt lokalisieren, wo sich das Giorgias Zimmer befand.
Der Feuerwehrsprecher Danilo Dionisi berichtet: "Hunde hatten uns gemeldet, dass sich unter den Trümmern jemand befand, doch wir hörten keine Stimme. Wir haben aber trotzdem unermüdlich gesucht. Als wir das Kind lebend bergen konnten, war es für uns eine riesige Freude." Giorgia konnte 16 Stunden nach dem Erdbeben aus den Trümmern geholt werden. Aus Pescara del Tronto sind Freudenrufe ertönt.

Bei der Naturkatastrophe kamen mindestens 241 Menschen ums Leben, davon viele Kinder. Italien, und mit ihnen die ganze Welt, hielt Mittwochmorgen den Atem an, als das Ausmaß der Katastrophe sichtbar wurde.

(APA/SALZBURG24)

(Quelle: S24)

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