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Papst Franziskus zahlt Badestrand für Menschen mit Behinderung

In unserer heutigen „guten Nachricht des Tages“ berichten wir von einer guten Tat – und zwar von Papst Franziskus höchstpersönlich: Er finanziert einen eigenen Strand für Menschen mit Behinderung.

Der Sommer naht sich und Papst Franziskus denkt an die Behinderten in Rom, die es nicht einfach haben, Strände mit angemessenen Strukturen und Zugängen zu finden. Daher zahlt der Papst die einjährige Miete einer Badeanstalt nahe Fiumicino südlich von Rom, berichtete die Tageszeitung "Corriere della Sera".

Ehrenamtliche Helfer betreuen Behinderte

Die Badeanstalt wird von ehrenamtlichen Helfern betrieben. Sie ist die einzige, die im Raum Rom für Behinderte gestaltet wurde. Die Anstalt bietet Personal, das Behinderten beim Baden im Meer hilft. Alle Strukturen der Badeanstalt, wie Duschen, WCs Umkleidekabinen und Cafes, sind für Behinderte designet. Neben dem Geld hat Franziskus auch einen Brief mit seinem Segen für die Behinderten, ihre Familien und die ehrenamtlichen Helfer der Badeanstalt gesendet.

Friseursalon für Obdachlose im Vatikan

Papst Franziskus liegen Behinderte und Obdachlose besonders am Herzen. Nachdem der Vatikan unter den Kolonnaden des Petersplatzes Duschen und einen Friseursalon für Obdachlose eingerichtet hat, können Bedürftige seit zwei Wochen auch eine spezielle Wäscherei nutzen. Die "Franziskus-Reinigung" wurde in Räumlichkeiten der katholischen Gemeinschaft Sant'Egidio im alten Krankenhaus San Gallicano im Viertel Trastevere eingerichtet. In Rom gibt es nach Schätzungen der katholischen Gemeinschaft Sant'Egidio rund 8.000 Obdachlose.

(APA)

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